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Woche der Sonne und Pellets

23. April 2015

Über 1.000 Infoveranstaltungen rund um Solarstrom, Speicher, Solarwärme und Pellets in der Woche vom 12. bis 21. Juni 2015 erwartet

Der Countdown für die diesjährige „Woche der Sonne und Pellets“ läuft. Das kündigen die beiden Veranstalter, der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) an.

Die bundesweite Veranstaltungswoche bietet Hauseigentümern eine gute Gelegenheit, sich kostenlos und aus erster Hand über den neuesten Stand bei Solarstrom, Batteriespeichern, Solarwärme und Pellets zu informieren. Experten, Praktiker, Handwerker, Kommunen und Verbraucherinitiativen werden in allen Bundesländern zeigen, warum sich die Anschaffung einer eigenen Erneuerbare-Energien-Anlage lohnt und wie sich damit Energiekosten einsparen lassen. In diesem Jahr werden über 1.000 Informationsveranstaltungen erwartet. Seit 2007 trägt die jährliche Aktionswoche maßgeblich zum Erfolg der Energiewende und zum Klimaschutz bei. Allein im letzten Jahr wurden in Deutschland 75.500 neue Solarstromanlagen, 112.000 neue Solarwärmeanlagen, 15.500 neue Pelletanlagen und rund 10.000 neue Solarstromspeicher installiert.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar: „Die Begeisterung der Bürger für Erneuerbare Energien ist ungebrochen. Doch die Vielfalt technischer Lösungen und Förderprogramme macht die Beratung komplexer. Verbraucher benötigen oft eine umfassende persönliche Beratung. Hier bietet die Woche der Sonne und Pellets mit Informationsveranstaltungen vor der eigenen Haustür und hochwertigen Beratungshilfen die passende Unterstützung.

Auch Martin Bentele, Geschäftsführer beim Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), freut sich über die Fortführung der Zusammenarbeit. „Solarwärme und Pellets bieten eine bewährte Kombination und stehen für 100 Prozent Erneuerbare Energien. Jede vierte Pelletheizung in Deutschland wurde im Vorjahr mit einer solarthermischen Anlage kombiniert.“ Die Kampagne bietet dem Fachhandwerk Orientierung im Förderdschungel und liefert wichtige Verkaufsargumente. „Vom Einfamilienhaus bis zum großen Wohnkomplex erlauben unsere Technologien maximale CO2-Einsparung und höchste Effizienz, dabei ist die Kampagne ein wirksames Marketinginstrument“, so Bentele.

Rückenwind für Solarwärme und Pellets als einzelne Wärmequellen und in Kombination erwarten die Verbände BSW-Solar und DEPV vom neuen Marktanreizprogramm. „Deutlich erhöhte Fördersätze und neue Fördertatbestände machen das Heizen mit Erneuerbaren Energien noch attraktiver“, erwarten Körnig und Bentele, die wiederholt für verbesserte politische Rahmenbedingungen für EE-Heizungen geworben hatten. Daher unterstützt auch foerderdata.de die Aktion als Medienpartner. Wer Förderungen sucht, findet sie schnell und einfach über eine kostenlose Online-Abfrage unter www.foerderdata.de/foerdermittel-suche.

Alle Veranstaltungen auf einem Blick

Die Teilnahme ist für Veranstalter und Besucher kostenfrei. Vereine, Kommunen, Handwerksunternehmen und Anlagenbetreiber können ihre Veranstaltungen auf  www.woche-der-sonne.de registrieren. Im einem Kalender können Veranstaltungen nach Datum, Ort und Thema gesucht und gefunden werden. Link zum Veranstaltungskalender.

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DEN e.V. zur Novellierung des KWK-Gesetzes

22. April 2015

Das deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN e.V.) warnt davor: Kraft-Wärme-Kopplung darf nicht stiefmütterlich behandelt werden

Die Ankündigung der Koalition, die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung in den kommenden Jahren herabzusetzen, nimmt das bundesweite Netzwerk mit Unverständnis auf. Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung soll zukünftig weniger gefördert werden. Der KWK-Anteil der Stromerzeugung in Deutschland soll von den eigentlich geplanten 25 % auf 20 % herabgesetzt werden. Derzeit beträgt der durch BHKW erzeugte Strom 17 % der bundesweit erzeugten Menge.

Wie es heißt, reiche der Regierung ein KWK-Anteil von 20 %. Doch reicht das auch dem eigentlichen Ziel, dem Vorankommen im Klimaschutz? Das DEN ist sich sicher: „So wird Deutschland seine Klimaziele bestimmt nicht erreichen! Eigentlich müssten wir in Deutschland größtes Interesse daran haben, die BHKW-Technik zu fördern und zu verbreiten“, kommentiert Dannecker. „Blockheizkraftwerke kommen ja durch die Nutzung der bei der Stromproduktion anfallenden Wärme auf Wirkungsgrade von bis zu 90 %! Für den Klimaschutz sind sie ausgezeichnete Energielieferanten!“

Derzeit über 600 Förderungen

Derzeit werden Investitionen in BHKW und Nahwärmenetze mit 600 Förderungen (Quelle foerderdata.de) unterstützt. Die Programme kommen von Bund, Ländern, Kreisten, Städten, Gemeinden, Energieversorgern und Herstellern. Mehr als 500 der 600 Förderungen sind lukrative Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Über die kostenlose Abfrage unter www.foerderdata.de kann sich jeder schnell und einfach informieren, welche Zuschüsse zu seinem Bau- oder Modernisierungsvorhaben passen.

Kraft-Wärme-Kopplung ist zukunftsfähig

Der Einsatz von KWK-Anlagen gewinne zukünftig noch an Bedeutung, wenn man künftig an die energetische Sanierung ganzer Stadtquartiere denke. „Die sogenannten ‘Quartierslösungen’ werden bei städtebaulichen Energieeffizienzprojekten immer wichtiger, etwa durch Nahwärmenetze. Und hier bieten Blockheizkraftwerke leistungsfähige Zukunftstechnologien, die es zu fördern gilt“, erläutert der Ingenieur. Aber auch in kleinerem Maßstab sei diese Technologie wirtschaftlich und klimafreundlich. Dannecker: “Es sollten auch Privatleute motiviert werden, kleine BHKW zu nutzen, genauso wie Hotels oder Wohnblocks. Gerade für Wohnungsunternehmen sollte die Kraft-Wärme-Kopplung ein interessantes Investment sein.“

Link zur Pressemitteilung des DEN e.V.

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Wolf-Kesseltausch-Prämie bis 30. Juni verlängert

21. April 2015

Heizungshersteller Wolf verlängert seine Gutschein-Aktion und hilft seinen Kunden sich den KfW-Zuschuss zu sichern

Wer sich bei der Heizungserneuerung für eine neue Heizung von Wolf entscheidet, bekommt eine Kesseltauschprämie vom Hersteller. Die ursprünglich bis 31. Dezember 2014 angesetzte Aktion wurde bis 30. Juni 2015 verlängert. Sie gilt für die neueste Generation der Wolf Brennwertgeräte sowie für Wolf Wärmepumpen. Der Hersteller verweist mit seiner Aktion auf die gültige Energieeinsparverordnung (EnEV). Laut EnEV 2014 dürfen vor 1985 eingebaute Standardtemperatur-Heizkessel nicht mehr betrieben werden.

Wer die Aktion nutzen will, kann sich den Gutschein unter www.wolf-heiztechnik.de/en/kundenservice/aktuelles/aktion-kesseltausch-praemie herunterladen. Der Heizungsbauer muss den Einbau der neuen Wolf Heizung auf dem Gutschein bestätigen. Der muss dann mit einem Foto der alten Heizung (Gerät im eingebauten Zustand sowie altes Typenschild mit Seriennummer) und einer Rechnungskopie der neuen Heizung an WOLF geschickt werden. Die letztmögliche Einreichung der Rechnung ist der 15.04.2015.

Der Wolf Förderservice sichert 10 % Zuschuss von der KfW
Zusätzlich zur Prämienaktion sichert der Wolf-Förderservice den staatlichen KfW-Zuschuss von 10 % der Kosten für Heizungskauf und Installation und stockt den mitunter sogar durch weitere Zuschüsse auf. Für z.B. eine neue Gas-Brennwertheizung gibt es so inkl. Wolf-Kesseltausch-Prämie bis zu 1.200 €, für eine Öl-Brennwertheizung bis zu 1.500 € oder für eine Erdwärmepumpe bis zu 3.100 € dazu. Wer die Förderung beantragt, braucht so deutlich weniger aus der eigenen Tasche bezahlen.

Mit minimalen Aufwand zur maximalen Förderung
Das Gute daran. Der Fördermittelservice nimmt die ganze Arbeit ab. Heizungsangebot, Förderbedingungen, Richtlinien und Voraussetzungen, Beantragung, Fristen, Bestätigungen und Nachweise – die Fördermittelberater haben alles für den Hauseigentümer im Blick. Sie prüfen ein Heizungsangebot auf Förderfähigkeit und geben Hinweise, wenn es was zu optimieren gibt. Sie suchen aus über 6.000 Förderungen, die fürs Haus passenden heraus, prüfen ob die aktuell auch verfügbar sind und berechnen die bestmögliche Förderung. Der vorbereitete Förderantrag kommt zur Unterschrift direkt nach Hause.
Der Förderservice kann zum einen online beauftragt werden www.wolf-heiztechnik.de/foerdermittel-und-richtlinien/foerderung/foerderservice/ und ist alternativ auch telefonisch erreichbar Tel. 06190 / 9263433.

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Werden Sie Masterplan-Kommune für 100 % Klimaschutz

17. April 2015

Ab sofort können Kommunen ihre Projektskizzen für die Förderung einreichen

Seit 2012 werden 19 ausgewählte Kommunen und Landkreise als „Masterplan 100 % Klimaschutz-Kommune“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Hierbei sind die beteiligten Kommunen an ambitionierten Klimaschutzzielen gebunden: Reduzierung der Treibhausgasemissionen von 95 % und Senkung des Endenergieverbrauches um 50 % bis 2050 gegenüber 1990. Das erfordert einen umfassenden Strukturwandel vor Ort, für den langfristige Organisations- und Managementprozesse in Gang gesetzt werden müssen. Dafür gibt es Zuschüsse vom Staat. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative und ist ein Teilprogramm der “Kommunalrichtlinie“. Das Bundesumweltministerium stellte für das Programm bisher insgesamt rund 9,5 Mio. € bereit.

Die Masterplan-Kommunen sind Vorreiter und sollen andere Kommunen anstecken, nachzuziehen. Die können sich an den Masterplan-Kommunen orientieren und von ihnen lernen.

Anträge wieder bis 31. August 2015 möglich

„Neue“ Masterplan-Kommunen können ab sofort bis zum 31. August 2015 sogenannte Projektskizzen beim Fördergeber einreichen. Mit der Projektskizze ist ein Beschluss des höchsten kommunalen Gremiums einzureichen mit dem Hinweis, dass der Masterplan-Prozess auch nach Ende der Förderung fortgesetzt wird und die Finanzierung gesichert ist. Danach erfolgt eine Auswahl von Kommunen, die zur Antragstellung aufgefordert werden.

Förderzuschüsse in zwei Phasen

Die Masterplan-Förderung erfolgt in zwei Phasen: In der ersten Phase erhalten die Masterplan-Kommunen für die Erstellung eines Masterplanes durch externe Dienstleister und eine zusätzliche Stelle als Masterplanmanager einen Zuschuss von 80 % der Sach- und Personalkosten. Auch werden Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit und für den Startschuss zum Masterplan mit jeweils bis zu 20.000,- € gefördert.

In der zweiten Phase steht die Umsetzung der beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen im Vordergrund. Dabei ist Aufbau bzw. Ausbau von Strukturen, um dem Masterplan-Prozess langfristig zu institutionalisieren, wichtig. Eine erfolgreiche Umsetzung beinhaltet nicht nur die Realisierung von Maßnahmen sondern auch deren Organisation. Strukturen aufbauen und zu stärken, Partizipation fortzuführen, die Öffentlichkeit zu informieren und mit einzubeziehen und erste Erfolge der umgesetzten Maßnahmen zu bilanzieren ist Ziel der zweiten Phase.

Gefördert wird auch eine beispielhafte investive Klimaschutzmaßnahme mit einem Zuschuss von bis zu 50 %, maximal jedoch 200.000,- €. Dies kann unter anderem die Sanierung eines Gebäudes der kommunalen Infrastruktur (Schule, Kindergarten) oder auch die Umstellung des städtischen Fuhrparkes auf Elektromobile (Auto, Fahrrad) sein.

Auch die bisherigen Masterplan-Kommunen gehen nicht leer aus.

Die Fortsetzung des Masterplanmanagements und die Stärkung des eingeleiteten Gesellschaftsprozess werden für 24 Monate mit jeweils 40 % bezuschusst. Zusätzlich können Sachausgaben für den Gesellschaftsprozess von maximal 20.000,- € beantragt werden.

Über weitere Einzelheiten der Förderrichtlinie informieren und beraten wir sie sehr gerne. Auch bei der Erstellung der Projektskizze sind wir Ihnen behilflich. Weitere Informationen können sie außerdem unter dem angegebenen Link erhalten.

Link zur Programmseite der Nationalen Klimaschutzinitiative

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Neues MAP – Wichtig für Unternehmen und große Anlagen

1. April 2015

Ein Schwerpunkt des neuen Marktanreizprogramms (MAP) ist die konsequente Öffnung des Programms für den gewerblichen Bereich: Mit Investitionszuschüssen von bis zu 50% sollen alle Unternehmen sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Sanierungsmaßnahmen für die Wärmewende begeistert werden. Alle Unternehmen, unabhängig ihrer Größe können nun die Investitionszuschüsse beantragen.

Unternehmen und freiberufliche Antragsteller müssen ihre Zuschuss-Anträge beim BAFA vor Vorhabenbeginn einreichen. Das gilt auch für Anträge für Maßnahmen zur Visualisierung. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.

Im Rahmen der solaren Innovationsförderung wird erstmals eine ertragsabhängige Förderung von Solarthermieanlagen eingeführt. Die ertragsabhängige Förderung kann alternativ zur Innovationsförderung für große Solarkollektoranlagen (20 bis 100 m²) beantragt werden. Grundlage des jährlichen Kollektorertrages (kWh/a/Kollektor) ist das Datenblatt 2 der Solar-Keymark-Programmregeln (Standort Würzburg, 50 °C).

Auch im Bezug auf Prozesswärme gibt es Erweiterungen. Die 1.000 m²-Höchstgrenze bei der solaren Prozesswärme wird aufgehoben. Auch mit der Errichtung einer Biomasse-Anlage oder einer effizienten Wärmepumpe wird Prozesswärme gefördert.

Die wichtigsten Zuschüsse im Überblick

Hausbesitzer, Kommunen und Unternehmen, die auf moderne Heizungen mit erneuerbaren Energien umstellen wollen, können sich nun auf deutlich höhere Investitionszuschüsse für Solar- und Biomasseanlagen freuen. Die wurden im Schnitt um 600 € aufgestockt. Neu ins Förderprogramm aufgenommen: Solarkollektoranlagen zur reinen Warmwasserbereitung ab einer Kollektorfläche von 3 m². Das MAP gewährt Basisförderbeträge, je nach Leistung oder Größe der Anlage. Wer bestimmte Kriterien einhält, kann die Basisförderung um verschiedene Boni aufstocken.

Das mit über 300 Mio. € ausgestattete Zuschuss-Programm wurde neu aufgesetzt und wartet ab dem 1. April 2015 mit höheren Zuschüssen und weiteren Anpassung an die aktuellen Rahmenbedingungen und den derzeitigen Stand der Technik auf.

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Neues MAP startet am 1. April 2015

31. März 2015

Das „Marktanreizprogramm“, kurz MAP, ist in die Jahre gekommen. Zeit für die Regierung die Richtlinie anzupassen. Das mit über 300 Mio. € ausgestattete Zuschuss-Programm wurde neu aufgesetzt und wartet ab dem 1. April 2015 mit höheren Zuschüssen und weiteren Anpassung an die aktuellen Rahmenbedingungen und den derzeitigen Stand der Technik auf.

Mehr Öko-Heizungen für besseres Klima

„Die Energiewende beginnt im Heizungskeller“ – Heizung und Warmwasser machen 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland aus. Sie produzieren ein Drittel der CO2-Emissionen. Der Einsatz Erneuerbarer Energien kann das ändern. Ihr Anteil am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte liegt allerdings derzeit bei mageren 9,9 %. Mit dem MAP fördert der Bund private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen, in größere Heizwerke die erneuerbare Energien nutzen und in Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen. Allein im vergangenen Jahr wurden über das BAFA rund 56.000 neue Heizungsanlagen bezuschusst, die KfW hat 2014 rund 2.600 Förderanträge bewilligt. Seit 2000 wurden insgesamt mehr als 1,5 Millionen Anlagen über das Marktanreizprogramm gefördert.

Erneuerbare zahlen sich nicht nur in der Energiewende-Bilanz der Bundesregierung aus. Wer die Energie aus Sonne, Umwelt oder Holz nutzt, spart selbst langfristig an den eigenen Energiekosten. Der Umstieg loht sich allemal, zukünftig günstig und umweltfreundlich Heizen, ganz unabhängig von den immer knapper werdenden fossilen Energieträgern. Auch die Erweiterung einer vorhandenen Heizung mit Solar ist eine Option die bares Geld und CO2 spart. Für Anschaffung und Installation der Technik, gibt der Staat einen Zuschuss, der sich sehen lassen kann.

Das MAP besteht aus zwei Teilen:

» Teil 1: Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für kleinere Anlagen in Privathaushalten, Kommunen und in Unternehmen. Darunter fallen Solarthermiekollektoren auf dem Dach, Pelletheizungen im Keller und effiziente Erdsonden im Garten für die Wärmepumpe im Haus.

» Teil 2: Zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für große und gewerbliche Anlagen – diese können beispielsweise Wäschereien, Hotels oder kommunale Eigenbetriebe in Anspruch nehmen, die in erneuerbare Prozesswärme investieren, Biomasse-Heizkraftwerke oder dafür ausgelegte Wärmenetze errichten. Auch für Kommunen ist das Kreditprogramm zugängig.

Die wichtigsten Zuschüsse im Überblick

Hausbesitzer, Kommunen und Unternehmen, die auf moderne Heizungen mit erneuerbaren Energien umstellen wollen, können sich nun auf deutlich höhere Investitionszuschüsse für Solar- und Biomasseanlagen freuen. Die wurden im Schnitt um 600 € aufgestockt. Neu ins Förderprogramm aufgenommen: Solarkollektoranlagen zur reinen Warmwasserbereitung ab einer Kollektorfläche von 3 m². Das MAP gewährt Basisförderbeträge, je nach Leistung oder Größe der Anlage. Wer bestimmte Kriterien einhält, kann die Basisförderung um verschiedene Boni aufstocken.

Neu! Längere Antragsfrist und Ausweitung der förderfähigen Bestandsgebäude

Die Zuschüssen unterstützten primär die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung nur bei bestimmten innovativen Anlagentypen möglich. Zum Gebäudebestand zählen nach der neuen Richtlinie Gebäude, in denen seit mindestens 2 Jahren ein anderes Heizungssystem installiert ist, das ersetzt oder unterstützt werden soll.

Für „Private“ sind die Anträge für die Basisförderung beim BAFA innerhalb von 9 Monaten nach Herstellung der Betriebsbereitschaft der Anlage zu stellen. Hier wurde die Antragsfrist von vormals 6 Monaten deutlich verlängert. Bei der Innovationsförderung sind die Anträge vor Vorhabens Beginn zu stellen.

Neue Zusatzförderungen! Heizungsoptimierung, Anschluss ans Wärmenetz und Lastmanagement bei Wärmepumpen

Mit dem Gebäudeeffizienzbonus und der Innovationsförderung stockt das BAFA die Basisförderung für besonders effiziente Anlagen ordentlich, um bis zu 50 % auf. Doch auch kleine Maßnahmen sorgen für mehr Energieeffizienz und werden deshalb mit verschieden Zusatzförderungen bedacht.

So bringt die Installation eines neuen Wärmeerzeugers weitere Kosten für die Anpassung der Heizanlage mit sich. Maßnahmen wie ein hydraulischer Abgleich oder die Optimierung der Heizkurve und Pumpenleistung sind wichtig, dass das ganze System rund läuft, alle Räume optimal beheizt und die Speicher effizient ausgenutzt werden. Das alles führt zu weiteren Einsparungen im Betrieb. Diese begleitenden Investitionen in das Heizungssystem werden nun vom BAFA gefördert. Bis zu 10 % der Kosten für Optimierungsmaßnahmen übernimmt das BAFA. Auch für nachträgliche Optimierungsmaßnahmen bereits geförderter Anlagen gibt es Geld vom BAFA. Liegt die Inbetriebnahme bereits über 3 Jahre, jedoch nicht länger als 7 Jahre zurück, kann einmalig für Maßnahmen zur Optimierung der Anlage ein Investitionszuschuss von max. 200,- € in Höhe gewährt werden.

Für Wärmepumpen gibt es zukünftig einen Lastmanagementbonus, einmalig kann zudem ein Qualitätscheck einer Wärmepumpe, frühestens nach Ablauf eines Jahres nach Inbetriebnahme bezuschusst werden. Der Bonus für die Zuführung der Wärme in ein Wärmenetz wird jetzt auch mit der Errichtung einer Biomasse-Anlage oder Wärmepumpe möglich.

Bei Biomasseheizungen werden die Brennwertnutzung und Partikelabscheidung im Rahmen der Innovationsförderung auch bei einer Nachrüstung bezuschusst.

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Neue Förderung für Nichtwohngebäude startet im Juli 2015

30. März 2015

BMWi und KfW setzen Schritt für Schritt die zentralen Maßnahmen ihres Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) um. Derzeit im Fokus: Die Steigerung der Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden. Unternehmen und Kommunen die hier aktiv werden, sollen zukünftig von niedrigen Zinsen und hohen Tilgungszuschüssen profitieren können. [Mehrlesen →]

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KfW erweitert Investitionskredit für Kommunen

27. März 2015

Das KfW- Programm „IKK -Energetische Stadtsanierung“ wird im Oktober 2015 zum Programm “IKK – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ ausgebaut

Im Rahmen des „Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz“ (NAPE) soll das Förderangebot zur energetischen Sanierung von kommunalen und sozialen Nichtwohngebäuden verbessert und um eine Neubauförderung für besonders energieeffiziente Gebäude erweitert werden. [Mehrlesen →]

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Fördergeld hilft Hauseigentümern dabei, „mobil“ zu machen

20. März 2015

Nimmt man es wortwörtlich, ist eine Immobilie ein unbewegliches Sachgut. Vom Standort mal abgesehen, so immobil wie es scheint, ist ein Haus gar nicht. Vorausgesetzt die Eigentümer sind mobil! Mobil im Sinne von aktiv, wenn es um Werterhaltung und Instandsetzung geht. Flexibel wenn es um neue Lebens- und Wohnlagen geht. Und rege, wenn es was zu sparen gibt. Seien es Energiekosten für Heizung und Strom, Zinsen und Tilgungszuschüsse bei der Finanzierung oder Zuschüsse zu den Investitionskosten für anstehende Bau- und Modernisierungsmaßnahmen. [Mehrlesen →]

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Zinssenkung bei KfW-Krediten für Wohneigentum und neue Effizienzhäuser

19. März 2015

Die Bausaison 2015 ist schon längst wieder eröffnet. Anscheinend Grund genug für die KfW ihre Zinsen der Förderkredite für neue Wohnhäuser und den Kauf von Wohneigentum zu senken. [Mehrlesen →]

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