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Hamburg bezuschusst Gründächer

30. Januar 2015

Hamburg holt die Natur zurück in die Stadt, zumindest auf die Hausdächer.

Und das mit Unterstützung aus der Stadtkasse. Die Hansestadt stellt Hauseigentümern fürs neue Gründach eine finanzielle Förderung in Aussicht. Der Stadt-Zuschuss für die Nachrüstung von Dächern als Gründächer oder den Einbau von begrünten Dächern auf Neubauten, kann ab sofort beantragt werden. Die Zuschüsse gibt es bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg), sowohl für Wohngebäude als auch für Gewerbebauten.

Freiwillige vor!
Die Förderung erhalten ausschließlich Eigentümer, die ihr Dach freiwillig begrünen. Die maximale Förderhöhe beträgt 50.000 € je Maßnahme. Wichtige Voraussetzung: Die Begrünungsfläche ist mindestens 20 m² groß und maximal um 30 Grad geneigt.

Zuschuss von 30 bis zu 60 % der Herstellungskosten
Der Sockelbetrag beträgt 6 €/m² Nettovegetationsfläche, zuzüglich 0,50 €/m² Nettovegetationsfläche pro cm durchwurzelbarer Aufbaudicke. Weitere Zuschläge sind u.a. bei: Lage in der inneren Stadt, Aufstellung in Kombination mit Solarmodulen, Dach mit Garten, Sportplatz oder Grünanlage möglich. Auch die Kosten der Fertigstellungspflege bis 12 Monate nach dem Einbringen der Pflanzung und Aussaat wird gefördert. Private wie Unternehmen können so von Zuschüssen von durchschnittlich 30 bis maximal 60 % der Herstellungskosten profitieren. Die müssen nicht zurückgezahlt werden.
Link zur „Förderrichtlinie für die Herstellung von Dachbegrünung auf Gebäuden

Hamburger Gründachstrategie
Für das Programm „Gründachförderung“ stellt die Stadt bis 2019 insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung. Die Hamburger Gründachstrategie wurde im April 2014 vom Senat als Baustein des Maßnahmenpakets zur Hamburger Anpassung an den Klimawandel und Teil der Qualitätsoffensive Freiraum beschlossen. Auch das Bundesumweltministerium (BMUB) stellt Fördergelder zur Verfügung.

Gründächer punkten mit vielen Vorzügen
Die Dachabdichtung begrünter Dächer hält viel länger als auf konventionellen Flachdächern, und die Niederschlagswassergebühr sinkt bei Gründächern um 50 %, so Umweltsenatorin Jutta Blankau. Die Dachabdichtung hält auf diese Weise bis zu dreimal so lange, wie bei einem nichtbegrünten Dach.
Die Vegetation verbessert auch das Wohnen im Haus. Bis zu zehn 10% weniger Energie geht durch ein begrüntes Dach verloren. Im Winter bleibt die Wärme drinnen, im Sommer bleibt sie draußen. Die Kosten für Heizung und Klimatisierung sinken so merklich. umweltbewusst-bauen.de
Auch Photovoltaikanlagen arbeiten lieber im Grünen. Die erhöhen auf Gründächern ihre Effektivität, denn die Pflanzen kühlen die Umgebungstemperatur der Solarzellen und erhöhen dadurch deren Wirkungsgrad.

Sie wohnen nicht in Hamburg?
Bundesweit wird die Dachbegrünung von Wohngebäuden in Kombination mit einer Dämmung über das KfW-Programm “Energieeffizient Sanieren” gefördert. Und auch andere Städte und Kommunen setzen auf`s Gründach. In Deutschland stehen über 200 Fördermöglichkeiten zur Dach- und Fassadenbegrünung bereit. Die kostenlose Fördermittelauskunft unter foerderdata.de sagt, welche Zuschüsse es für Ihr Dach gibt.

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Hände weg vom Handwerkerbonus!

29. Januar 2015

Das fordert Haus &  Grund in seiner aktuellen Pressemittelung vom 25. Januar 2015. Die Steuerförderung der Gebäudesanierung könne demnach locker durch Mehreinnahmen aus Steuergeldern finanziert weden.

Der Hauseigentümerverband, mit über 900.000 Mitgliedern deutschlandweit, spricht sich damit entschieden gegen eine Kappung der steuerlichen Förderung haushaltsnaher Handwerkerleistungen aus. „Der Handwerkerbonus ist ein wirksames Mittel, um Schwarzarbeit zu bekämpfen. Er hilft zudem Hauseigentümern und Mietern, kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten im Haus und in der Wohnung zu finanzieren.“ So kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann heute Berichte, dass die Bundesregierung plane, den Handwerkerbonus zu kürzen, um die geplante steuerliche Förderung energetischer Wohngebäudesanierungen zu finanzieren.

Kornemann wies darauf hin, dass Bund, Länder und Kommunen 2019 laut Steuerschätzung 120 Milliarden Euro mehr Steuern einnehmen werden als 2014. „Es sollte möglich sein, die für die kommenden fünf Jahre veranschlagten fünf Milliarden Euro für die Gebäudesanierung aus diesen Mehreinnahmen zu finanzieren“, unterstrich der Verbandschef. Die Energiewende sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb sei auch der Steuerbonus für Gebäudesanierungen wichtig und richtig – allerdings nicht zu Lasten der Förderung haushaltsnaher Handwerkerleistungen.

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Brandenburg-Kredit ergänzt KfW-Förderung

28. Januar 2015

Wer in Brandenburg baut, kann vom erhöhten Tilgungszuschuss auf den KfW-Kredit profitieren

Nach der erneuten Zinssenkung der Bau- und Sanierungs-Kredite auf 0,75 %, sollte man glauben: Günster finanzieren als bei der KfW, geht nicht. Doch, mitunter schon! Neben der KfW als Förderbank des Bundes, sind die Landesbanken und Investitionsbanken der einzelnen Bundesländer ebenfalls interessante Fördergeber.

Deren Kerngeschäft ist zumeist die Förderung öffentlicher und privater Investitionsvorhaben in Wirtschaft, Infrastruktur und Wohnungsbau. Über 400 Landesförderungen sind derzeit in der Online Fördermitteldatenbank foerderdata.de erfasst. Der Vorteil für Bauherren. Einige Bundesländer stocken die KfW Förderung zusätzlich auf. Das geschieht durch einen günstigeren Zinssatz, durch erhöhte Tilgungszuschüsse oder Landeszuschüsse, die den Kreditbetrag erheblich mindern.

Ob es eine lohnende Landesförderung gibt, kann schnell und einfach über eine Online-Abfrage unter foerderdata.de herausgefunden werden. Mit Angabe der Postleitzahl, kann die Datenbank passende Förderungen in der Region problemlos aufzeigen.

Brandenburg-Kredit Energieeffizienter Wohnungsbau

So z.B. die ILB, die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Im KfW-Programm „Energieeffizient-Sanieren“ erhöhte die KfW erst im Januar die Tilgungszuschüsse für Sanierungen auf Effizienzhaus-Niveau. Je nach Effizienzstandard erlässt die KfW momentan 7,5% bis zu 22,5 % des Förderkredites als Tilgungszuschuss. Das sind bei 75.000 €, dem maximalen Kreditbetrag für eine Wohneinheit, stolze 5.625 € bis zu 16.875 €, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Wer in Brandenburg saniert und den „Brandenburg-Kredit Energieeffizienter Wohnungsbau“ nutzt, erhält einen zusätzlichen Tilgungszuschuss von weiteren 5%. Den schießt die ILB zum KfW-Kredit bei. Damit verringern Sie den Rückzahlungsbetrag des Darlehens um bis zu 27,5 %. Bei beispielsweise 75.000 € können so je nach Effizienzhaus-Niveau 9.375 € bis zu 20.625 € gespart werden.

Den Kredit gibt es auch als Neubauvariante. Der stockt den Tilgungszuschuss im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ für ein neues KfW-Effizienzhaus 55 von 5% auf 10 % und für KfW-Effizienzhaus 40 von 10 % auf 15 % auf. Bis zu 50.000 € eines energieeffizienten Neubaus kann über den KfW-Kredit finanziert werden. Mit Tilgungszuschüssen von KfW und ILB brauchen 5.000 € bis zu 7.500 € des Förderkredits nicht zurückgezahlt werden.

Kredit-Antrag bei der Landesbank

Brandenburg-Kredit und KfW-Kredit, was für ein Antragsaufwand? Der ist wirklich überschaubar! Wichtig: Förderkredite müssen immer vor Baubeginn beantragt werden. Im Gegensatz zum reinen KfW-Kredit, muss der Brandenburg-Kredit direkt bei der ILB gestellt werden. Das geht relativ fix. Das Antragsformular steht online zum Download bereit. Hier erfährt man auch welche Unterlagen dem Antrag beizulegen sind. Gleichzeitig muss auch der Antrag auf Gewährung des KfW-Darlehens bei der ILB eingereicht werden. Denn darauf bezieht sich ja das Programm. Die ILB übernimmt alle Formalitäten und die Abwicklung des KfW-Kredits.  Wer nicht weiterkommt, kann anrufen. Die ILB z.B. hat ein Infotelefon.

Weitere Infos zum Brandenburg-Kredit Energieeffizienter Wohnungsbau

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KfW senkt Zinsen für Neubau-Kredite

26. Januar 2015

Baukredit für KfW-Effizienzhaus 55 ab 0,75 % Zinsen + 2.500 € Tilgungszuschuss

Energiesparhäuser sind bei Bauherren im Trend. Wer eins hat, kann zukünftig Tag für Tag Energie sparen. Zudem können Fördermittel genutzt werden. Die Förderkredite im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ sind seit dem 21. Januar 2015 noch attraktiver und schon zum Zinssatz ab 0,75 % abrufbar.

50.000 € der Baukosten können über einen zinsgünstigen Förderkredit der KfW finanziert werden. Damit kann nicht das ganze Haus finanziert werden. Der KfW-Kredit sollte allerdings in der Hausbaufinanzierung nicht fehlen. Der senkt die finanzielle Belastung vor allem in den ersten Jahren nach Bau und Einzug. Der Förderkredit kann bei der Hausbank zusätzlich zum Hausbau-Kredit beantragt werden. So können Zinsen gespart werden.

Seit Beginn des Jahres vergibt die KfW die Kredite für verschiedene Effizienzhäuser, zu unterschiedlichen Konditionen. Beim KfW-Effizienzhaus 70 können 50.000 € zu 1,0 % für 10 Jahre festgeschrieben, finanziert werden. Beim besseren KfW-Effizienzhaus 55 zu nur 0,75 %. Zusätzlich erlässt die KfW 2.500 € als Tilgungszuschuss. Beim noch besseren Effizienzhaus 40, gibt es den Förderkredit ebenfalls zu 0,75 %.  Der Tilgungszuschuss fällt mit 5.000 € doppelt so hoch aus.

Welches Effizienzhaus kann ich mitr leisten?
Ein Energiesparhaus zu bauen, ist mitunter einfacher als man denkt. Besonders beliebt ist derzeit das KfW-Effizienzhaus 70. Das ist mit kleineren Änderungen bewährter Haus- und Baukonzepte leicht umzusetzen. Zumeist reichen bessere Dämmstandards der Gebäudehülle und eine Brennwertheizung mit Sonnenenergie als Unterstützung vom Dach. Ein Standard-Haus, dass den Anforderungen der EnEV 2014 gerade so entspricht, ist laut IWU für 1.400 € je m² zu bauen. ( IWU-Flyer “Investive Mehrkosten bei Neubau und Sanierung – Einfamilienhäuser”). Das KfW Effizienzhaus 70 kostet ca. 65 €/m² mehr, spart allerdings auch ca. 20 kWh/m² im Jahr. Das rechnet sich schnell.

Unser Tipp!
Besonders das KfW-Effizienzhaus 55 kann sich sehen lassen. Das punktet nämlich mit zusätzlichem Energiespar- und Förderbonus. Die Mehrkosten für Dämmung, Heizung und Wärmerückgewinnung betragen rund 100 € /m², d.h. es ist für 1.500 € je m² machbar. Dagegen steht die Zinseinsparung mit zusätzlich 2.500 € Tilgungszuschuss der KfW. Damit verringert sich der Kreditbetrag von vorn herein.

Wir haben einmal nachgerechnet, beispielhaft für ein Einfamilienhaus mit 140 m² und unser Ergebnis in der unten stehenden Tabelle dargestellt. Hier sind Baukosten und KfW-Förderkredit berücksichtigt. Dabei sollte zusätzlich berücksichtigt werden, dass ein Energiesparhaus fortan Energie und somit auch Kosten spart.

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Nur 0,75% Zinsen für KfW-Sanierungskredit

23. Januar 2015

Die KfW senkt ihre Zinsen!

Diese Meldung lesen Sie zwar öfters in unserem Blog, doch dieses Mal, hat die Zinssenkung es in sich. Die Zinssätze der Sanierungskredite im Programm „Energieeffizient Sanieren“ sind auf den Tiefstwert von nur 0,75 % gesunken. Bis zu 50.000 € je Wohneinheit für Einzelmaßnahmen oder bis zu 75.000 € für Maßnahmenpakete zum Effizienzhaus gibt die KfW als staatlich vergünstigten Förderkredit aus. Wer einen Sanierungs-Kredit zu den aktuellen Konditionen bei seiner Hausbank beantragt, bekommt den niedrigen Zinssatz für 10 Jahre festgeschrieben.

Sanierungsmaßnahmen am Haus zahlen sich aus.
Die deutlich geringeren Energiekosten entlasten die Haushaltskasse zukünftig Jahr für Jahr. Wer dazu noch seine Fördermöglichkeiten ausschöpft, kann bereits bei Investition und Durchführung der Arbeiten sparen. Einzelne Maßnahmen an Heizung, Dach, Keller, Fassade und Fenster lassen sich alternativ auch über einen KfW-Zuschuss finanzieren. Der Zuschuss von 10 % (maximal 5.000 €) braucht im Gegensatz zum Kredit nicht zurückgezahlt werden.
Bei mehreren Maßnahmen lohnt sich die Finanzierung über den Förderkredit zu 0,75 % mehr denn je. Fürs Effizienzhaus gibt`s zum zinsgünstigen Kredit zusätzlich einen Tilgungszuschuss von 7,5 % bis zu 22,5 %. Das lohnt sich, denn so brauchen z.B. bis zu 5.625 € beim KfW-EH 115 oder beim Denkmal nicht zurückgezahlt werden. Den Betrag erlässt die KfW nämlich.

Wir haben einmal beispielhaft nachgerecht, wie die Finanzierung über einen KfW- Kredit im Programm “Energieeffizient Sanieren” aussehen kann.

Efiizienzhaus ist machbar
Den Effizienzhaus-Standard zu erreichen, ist mitunter einfacher als man denkt. Wer Heizung und Fassade oder Heizung und Dach angeht, ist schnell mit dabei. Je besser der Energiestandard nach der Sanierung umso höher der Tilgungszuschuss von der KfW. Von stattlichen 7.500 € für ein KfW-Effizienzhaus 100 nach Neubaustandard bis zu möglichen 16.875 € für ein vorbildliches KfW-Effizienzhaus 55.
Welches Effizienzhaus-Potential im Eigenheim steckt, kann vorab ein Energieberater berechnen. Der kann verschiedene Sanierungs-Varianten durchspielen, Investitionen und Einsparungen ermitteln und er gibt konkrete und vor allem unabhängige Handlungsempfehlungen. Das liegt daran, dass er keine Bauleistungen, Materialien oder Geräte verkauft. Er berät unabhängig und neutral.

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Doppelter Förderbonus für Photovoltaik-Anlagen mit Speicher

16. Januar 2015

Den KfW Förderkredit ab 1,36 % Zinsen und zusätzlichem Tilgungszuschuss zum Speicher nutzen – bei der Beantragung über die Hausbank lohnt es sich, dran zu bleiben!

In Deutschland gibt es nun über 1,5 Mio. Photovoltaik-Anlagen. Viele davon sind auf Hausdächern von Eigenheimen und mittelständischen Unternehmen installiert. Und sie fangen fleißig Sonnenenergie ein und wandeln diese umwelt- und klimafreundlich in Ökostrom um. 2014 erzeugten sie zusammen über 35 Milliarden kWh Solarstrom. Ein Rekord der knapp 13 % über dem Vorjahreswert liegt.

Allein 2014 kamen 75.000 Anlagen dazu. Die Preise für Photovoltaik-Anlagen sind in den vergangenen Jahren kräftig gesunken. Auch Solarstromspeicher haben sich mittlerweile gut etabliert, die sind ebenfalls um ganze 25 % günstiger zu haben, als noch in 2013. Solarstromspeicher helfen den tagsüber erzeugten Sonnenstrom auch für die dunklen Tageszeiten vorzuhalten. Denn vor allem der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Sonnenstroms ist je kWh um viele Cent lukrativer als die Vergütung. Nach Schätzungen des BSW-Solar (Bundesverband Solarwirtschaft) deckeln in Deutschland bereits über 15.000 Haushalte einen Teil ihres Stromverbrauchs mit Hilfe von Speichern aus der eigenen Solaranlage.

KfW Förderkredit für PV-Anlage inkl. Speicher
Wer die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage und Speicher plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über seine Fördermöglichkeiten informieren (www.foerderdata.de). Hier kann bares Geld bereits bei Einbau und Installation gespart werden. Die KfW fördert die Photovoltaik-Anlage inkl. Speicher mit einem zinsgünstigen Förderkredit ab derzeit1,36 %. Das Programm „Erneuerbare Energien – Speicher” wird fleißig genutzt. Von Januar bis Ende September 2014 wurden 3.558 neue PV-Anlage mit PV-Speicher über das Förderprogramm finanziert. Weitere 470 mal wurde die nachträgliche Ergänzung eines PV-Speichers an eine bestehende PV-Anlage gefördert.

Tilgungszuschuss auf Batterispeicher
Das Förderprogramm ist allerdings kein reines Kreditprogramm. Für die förderfähigen Kosten des Batteriespeichersystems gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss von 30 %, maximal 2.000 € / kWp. Den Betrag erlässt die KfW, der muss also nicht zurückgezahlt werden. Hier können nicht nur Zinsen, sondern bares Geld gespart werden.

Beantragung über eine Hausbank
Das SWR-Magazin “Marktcheck” berichtete kürzlich über Bauherren, die Schwierigkeiten hatten, den Förderkredit für ihren Speicher über ihre Hausbank zu beantragen. Der Hauptvorwand: Der Aufwand sei einigen Banken zu hoch.

Für Private Hauseigentümer sind die KfW-Kredite bankdurchgeleitet, d.h. sie müssen über eine Hausbank beantragt werden. Die übernimmt nicht nur alle Formalitäten und die Abwicklung, sondern auch das Finanzierungsrisiko im Falle eines Kreditausfalles. Schätzt die Bank das Risiko als zu hoch ein, kann sie den Kredit durchaus ablehnen. Zu hoher Aufwand ist hingegen kein Argument. Im Falle einer Zusage eines KfW-Kredits bekommt die Bank von der KfW eine vereinbarte Provision. Damit wird der entstandene Arbeitsaufwand honoriert. Automatisierte und onlinebasierte Prozesse sollen zudem zukünftig für eine schnelle Bearbeitung sorgen. Die Postbank ist der erste Pilotpartner, der den Service für KfW-Kredite für Wohnimmobilien anbietet und diese nach einfacher, automatisierter Online-Prüfung zusagen kann. Bauherren und Hauseigentümer erfahren so bereits im Beratungsgespräch, ob Ihr Vorhaben staatlich gefördert wird.

Dran bleiben, zahlt sich aus!
Die KfW kann oftmals günstigere Zinsen anbieten, da die Kredite mit staatlichen Mitteln verbilligt werden. Wo es Förderungen gibt, sollte man die auch nutzen. Die langjährige Kundentreue und das Vertrauen zur Finanzierung in anderen Lebensbereichen sollten klar für eine problemlose Abwicklung des KfW-Kredits sprechen.
Banken sind Unternehmen und wollen daher auch ihre eigenen Kreditangebote verkaufen. Wer die Konditionen der KfW im Blick hat, kann seine Bank auf ein vergleichbares oder besseres Finanzierungsangebot ansprechen. Beim Vergleichskredit für einen Solarstromspeicher ist auf die Zinsen und auf die Ersparnis aus dem Tilgungszuschuss der KfW zu achten. Sollte der Kundenbonus nicht greifen, kann auch eine andere Bank angesprochen werden.

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“KfW-Investitionskredit Kommunen” nun auch für Straßenbelechtung und Energieversorgung

15. Januar 2015

Straßenbeleuchtung und Energieversorgung werden seit 1. Januar 2015 über den „KfW-Investitionskredit Kommunen“ gefördert

Die KfW Förderprogramme „IKK – Energetische Stadtsanierung – Stadtbeleuchtung“ und „IKK – Kommunale Energieversorgung“ wurden zum Jahresende 2014 eingestellt.
Gefördert wird weiterhin! Kommunen, die eine neue Straßenbeleuchtung finanzieren oder in kommunale Wärme-, Wasser- und Abwassersysteme investieren wollen, können dafür seit 1. Januar 2015 das Förderprogramm „IKK – Investitionskredit Kommunen“ nutzen. Der ist ab derzeit 0,4% (tagesaktueller Zinssatz am 14.01.2015) abrufbar. Der Zeitpunkt des Kredit-Abrufes entscheidet darüber, welcher Zinssatz gilt. Geht der Abruf bis 15 Uhr bei der KfW ein, gelten die Zinssätze desselben Tages. Bei Eingang nach 15 Uhr gelten bereits die Zinssätze des nächsten Bankarbeitstages.

Für Kommunen stehen bei der KfW weiterhin folgende IKK-Förderkredite zum Abruf bereit:

  • IKK-Investitionskredit Kommunen
    für Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur und ab 2015 auch für Straßenbeleuchtung und Energieversorgung
    (Zinssatz tagesaktuell; derzeit 0,4 % – Stand 14.01.15)
  • IKK Energieeffizient Sanieren Kommunen
    zur Finanzierung der energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur
    (Zinssatz derzeit 0,1 %)
  • Barrierearme Stadt Kommunen
    zum alters- und familiengerechten Umbau kommunaler Gebäude, Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum (Zinssatz tagesaktuell; derzeit 0,1 % – Stand 14.01.15)

Quartiersprogramme:

  • Energetische Stadtsanierung – Zuschuss
    65 % der Kosten für ein Integriertes Quartierskonzept und
    bis zu 150.000 € für einen Sanierungsmanager
  • IKK- Energieeffiziente Quartiersversorgung Kommunen
    zur Finanzierung hocheffizienter, wärmegeführter KWK-Anlagen auf Basis von Erdgas oder Biogas, Anlagen zur Nutzung industrieller Abwärme, dezentraler Wärmespeicher und Wärmenetze (Zinssatz derzeit 0,1%)

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KfW senkt Zinsen für den Investitionskredit für Kommunale und Soziale Unternehmen

14. Januar 2015

Die KfW senkte zum 13. Januar 2015 die Zinsen im Programm „IKU- Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen“. Die Zinsanpassung betrifft alle Finanzierungsvarianten. Aktuell kann der Kredit nun ab 1,48 % abgerufen werden. Besonders die langfristigen Kredite mit Laufzeiten von 20 und 30 Jahren wurden um 0,2 Prozentpunkte und mehr gesenkt.

Der KfW-Kredit kann genutzt werden um Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur zu finanzieren. Gefördert werden bis zu 50 Mio. € Kreditbetrag je Vorhaben, etwa für Investitionen in Kindergärten, Schulen und Sporteinrichtungen, Stadt- und Dorfentwicklung einschließlich touristischer Infrastruktur, Krankenhäuser, Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur (insbesondere Breitband), Versorgung und Entsorgung oder Verkehrsinfrastruktur. Außerdem können Grundstücke finanziert werden, die notwendiger Bestandteil eines förderfähigen Investitionsvorhabens sind.

Was sind IKU-Kredite?
Die sogenannten IKU-Kredite sind Investitionskredite der KfW speziell für kommunale Unternehmen. Dazu zählen: Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund, gemeinnützige Organisationsformen und Kirchen, Öffentlich-Private mit einem Gruppenumsatz von höchstens 500 Mio. € und Unternehmen im Rahmen von Forfaitierungsmodellen.

Ein IKU-Kredit kann über eine Hausbank beantragt werden. Die Zinsen sind risikoabhängig und nach verschieden Preisklassen gestaffelt. Die Hausbank muss dabei das Risiko im Fall eines Kreditausfalls tragen. Das heißt der Zinssatz wir individuell anhand der wirtschaftlichen Verhältnisse eines Unternehmens sowie der gestellten Sicherheiten ermittelt. Je besser die Bonität und je werthaltiger die gestellten Sicherheiten, desto niedriger auch der Zinssatz. Die Kommune kann auch helfen, mit einer kommunalen Ausfallbürgschaft. Die kann von der Bank als Sicherheit akzeptiert werden.

Die aktuellen Konditionen zu kennen, lohnt sich.
Raten, Zinsen, Laufzeit – die finanzielle Belastung muss bezahlbar sein, monatlich und über die gesamte Kreditlaufzeit hinweg. Hier gilt es für die Kämmerei nachzurechnen. Dabei ist die Frage nicht immer: Ein Kredit von der Hausbank oder von der KfW. Ein KfW-Kredit in Kombination zur Bankfinanzierung stellt oftmals eine sinnvolle Ergänzung und finanzielle Absicherung dar. Wer die Konditionen der KfW kennt, hat weitere Argument in der Hand. Hier kann die Bank auch auf ein Angebot zu gleichen oder besseren Konditionen angesprochen werden.

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Unternehmerzuschuss für Querschnittstechnologien

13. Januar 2015

Wer in hocheffiziente Querschnittstechnologien investiert, kann mit Zuschüssen rechnen.

Viele Unternehmen brauchen für Ihr Tagesgeschäft technische Anlagen und Maschinen, die einen Großteil der Energiekosten ausmachen. Oftmals kommen so genannte Querschnittstechnologien zum Einsatz. Darunter fallen elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, raumlufttechnische Anlagen, Druckluftsysteme, Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Beleuchtungssysteme, die allesamt serienmäßig hergestellt werden und in den verschiedensten Branchen zum Einsatz kommen.
Viele dieser Systeme sind veraltet. Sie verbrauchen Tag für Tag viel mehr Energie als ihre mittlerweile hochmodernen, am Markt erhältlichen Nachfolger. Die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen hängt oft vom reibungslosen Betrieb der Anlagen ab. Neue Anlagenteile kosten in erster Linie Geld. Sie rentieren sich aber auch durch hohe Energieeinsparpotenziale viel schneller als gedacht. Zusätzlich übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Teil der Kosten für Anschaffung und Einbau. Das beschleunigt die Amortisation zusätzlich.

Neue Förderrichtline
Grundlage für die Förderung ist die erneuerte „Richtlinie für Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand“. Die trat zum 1. Januar 2015 in Kraft. Förderfähig sind einzelne oder mehrere Investitionen eines Unternehmens zum Ersatz von einzelnen Anlagen / Aggregaten durch hocheffiziente Querschnittstechnologien.

20 – 30 % Zuschuss für Einzelne Investitionen
Gefördert werden zum einen Einzelmaßnahmen. Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU), die zwischen 2.000 € und bis zu 30.000 € investiert, können mit einem staatlichen Zuschuss von 30 % ihrer zuwendungsfähigen Kosten rechnen, für sonstige Unternehmen beträgt der Zuschuss 20 %.

Zuschuss für LED nur noch bis 30. April 2014
Zusätzlich werden Investitionen zur Umrüstung von Beleuchtungssystemen auf LED bezuschusst, wenn ein kompletter Austausch der Leuchten erfolgt. Die Antragstellung für die Umrüstung muss allerdings bis zum 30. April 2015 beim BAFA erfolgen. Die Vordersätze betragen 20 % für KMU und 10 % für andere Unternehmen.

Zuschuss zu systemischen Optimierung nach Energieeinsparkonzept
Im Rahmen einer systemischen Optimierung wird der Ersatz und die Erneuerung von mindestens zwei Querschnittstechnologien ab einem Netto-Investitionsvolumen von 30.000 € gefördert. Für die Förderung von bis zu 100.000 € je Antragsteller, muss ein unternehmensindividuelles Konzept erstellt werden. Ein extern beauftragter Energieberater führt dafür eine detaillierte Energieberatung durch und erstellt das Energieeinsparkonzept, in dem die Verwendung von hocheffizienten Querschnittstechnologien zur Optimierung von Teil- oder Gesamtsystemen im Unternehmen geprüft und bewertet wird. Unter die Förderung bei systemischer Optimierung fällt nun auch die Dämmung von Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen.

Die Beratung selbst wird dabei mit einem Zuschuss von 60 % der Beratungskosten, max. 3.000 € gefördert. Weißt der Energieberater im Konzept eine Endenergieeinsparung von mehr als 35 % nach, wird die Investition für KMU mit 30 % der zuwendungsfähigen Kosten und 20 % für sonstige Unternehmen bezuschusst. Bei einer nachgewiesenen Endenergieeinsparung von 25 % bis zu 35 % kann ein Zuschuss von 20% für KMU und 10% für sonstige Unternehmen beantragt werden.

Zur BAFA-Homepage: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/querschnittstechnologien/index.html

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Förderbonus für Erneuerbare Energien

12. Januar 2015

EEG-Vergütung und EEG-Umlage sinken zum Jahresbeginn 2015

Der Ökostromanteil am deutschen Stromverbrauch betrug 2014 ca. 27,3 %. Noch nie wurde so viel Energie, aus Wasser, Wind, Sonne, Erdwärme und Biomasse bereitgestellt. Zum Vergleich: Vor 5 Jahren betrug der Anteil 2009 nur 17 %, weitere 10 Jahre zurück in 2004 ganze 9,3 %.

Der Ausstieg aus Atomkraft und Kohle sowie die Umstellung von knapper werdenden, fossilen Energieträgern, verschärfter Klima- und Umweltschutz – die erneuerbare Energien müssen weiter aufholen. Doch der Umstieg kostet. Neue Anlagen müssen gebaut und ans Netzt angeschlossen werden. Wer Strom aus Erneuerbaren, z.B. über eine Photovoltaik-Anlage erzeugt und einspeist, erhält deshalb eine Förderung. Dafür sorgt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Förderung gibt es für große aber auch für kleine Anlagen.

EEG-Vergütung sinkt zum 1.1.2015
Die EEG-Vergütung für eine kleine, im Januar 2015 auf dem Hausdach installierte Photovoltaik-Anlage bis 10 kWp beträgt aktuell 12,95 Cent/kWh. Mit der kann der Betreiber für die nächsten 20 Jahre, also bis Januar 2035 rechnen. Die Förderung ist degressiv, das heißt: Je mehr Anlagen es gibt, desto geringer wird die Vergütung. Wer seine Anlage etwa im Februar 2015 ans Netzt bringt, erhält als Vergütung geringere 12,92 Cent/kWh, im März 2015  12,89Cent/kWh. Daher zweifeln viele Hausbesitzer an der Rentabilität. Seit der Novelle des EEG im vergangenen Sommer wurden viel weniger Anlagen installiert. “Die Solarstromerzeugung rechnet sich immer noch”, so Carsten Tschamber vom Solar Cluster Baden-Württemberg. Der Fokus müsse allerdings geändert werden. Allein mit der Netzeinspeisung sind Neuanlagen nicht mehr rentabel. Vor allem der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Sonnenstroms ist pro kWh um viele Cent lukrativer als die Vergütung. Neue, intelligente Lösungen sind gefragt, die den Stromverbrauch, stärker in die Tageszeiten verschieben, zu denen die Solaranlage am meisten Energie erzeugt.

EEG-Umlage sinkt ebenfalls zum 1.1.2015

Die Förderungen bezahlen die Stromverbraucher über die EEG-Umlage, als Sonderabgabe auf den Strompreis. Durch die Umlage kamen 2014 insgesamt über 23 Mrd. € zusammen, die als Förderung an Ökostrom-Betreiber von Wind-, Solar-, Biomasse- oder Wasserkraftanlagen gehen. Die EEG-Umlage sinkt 2015 von vormals 6,24 Cent auf nun 6,17 Cent je Kilowattstunde. Das erspart einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh allerdings lediglich 2,45 € im Jahr.

Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom werden gefördert!
Neben dem KfW-Programm “Erneuerbare Energien” gibt es weitere insgesamt über 256 Fördermöglichkeiten (foerderdata.de). Mit einem Förderkredite oder Zuschuss vom Staat, vom Bundesland, Kreis, Stadt, Gemeinde oder Energieversorger kann bei Kauf und Installation gespart werden.

Hilfreiche Links:
die aktuellen Vergütungssätze nach EEG

KfW-Programm “Erneuerbare Energien Standard”

www.foerderdata.de

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