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Was bedeutet das neue EEG für Photovoltaik-Anlagen?

11. April 2014

Wie werden Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbare Energien zukünftig gefördert?

Die Bundesregierung krempelt derzeit die Ökostrom-Förderung um und ändert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz  EEG). Wenn der Anfang April bereits vom Kabinett beschlossene Gesetzesentwurf in Bundestag und Bundesrat Zustimmung findet, könnte das Gesetzt Anfang August in Kraft treten.

Das EEG regelt die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie die Integration von Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft oder Biomasse in Markt und Netze. In 2050 sollen 80 % des Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien gestellt werden, 2025 bereits 40 bis 45 %. Derzeit sind es 25 %. Erneuerbare werden gefördert, um am Markt, in Kosteneffizienz und Angebot mit den herkömmlichen Energieträgern mithalten und sie langfristig ablösen zu können.

EEG Vergütung für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen

Für die Einspeisung von Ökostrom erhalten die Produzenten nach derzeitigem EEG eine feste Einspeisevergütung vom Netzbetreiber, die je nach Anlage und Energiequelle variiert. Hauseigentümer, die ab April 2014 einen 10 kWp-Anlage auf dem Hausdach in Betrieb nehmen, erhalten beispielsweise 13,28 Cent je eingespeiste kWh für die kommenden 20 Jahre. Grundsätzlich gilt: Die Vergütung je kWh ist umso höher, je früher eine Anlage in Betrieb ging und je kleiner die Anlage ausgelegt ist.

Der EEG-Entwurf hält am vorgeschriebenen Ausbaukorridor von 2.500 Megawatt für Photovoltaik-Anlagen weiterhin fest. Ein Zielkorridor zwischen 2.400 und 2.600 Megawatt jährlichem Zubau soll demnach über die Höhe der monatlichen Degression entscheiden. Wird dieser überschritten, wird die Förderung gekürzt. Als neue Basis soll eine Degression von 0,5 % gelten.

Ende 2013 waren in Deutschland insgesamt 1,4 Mio. Photovoltaik-Anlagen in Betrieb. Die gesamte Nennleistung der Photovoltaik-Module betrug 35,7 Gigawatt (BSW). Die Übertragungsnetzbetreiber gehen in ihrer  Prognose davon aus,  dass die Photovoltaik-Leistung in Deutschland bereits in 2018 die Fördergrenze von 52 Gigawatt übersteigt. Dann würde die Solarstrom-Eispeisevergütung beendet, da auch im neuen EEG ein Auslaufen bei 52 Gigawatt festgeschrieben ist.

EEG-Umlage für Stromkunden und Anlagen-Betreiber

Die Förderung über die EEG-Umlage zahlen die Stromkunden mit derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde. Eine durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.500 kWh zahlt ca. 280 € für die Ökostrom-Förderung im Jahr. Betreiber von Erneuerbaren-Energien-Anlagen müssen nach dem Gesetzesentwurf  auch für den selbst verbrauchten Ökostrom mit einer Belastung von 50% Prozent der EEG-Umlage (mit 3,12 Cent/kWh) rechnen. Die Bagatellgrenze wird im neuen Gesetzentwurf weiterhin bei Anlagen mit maximal 10 kW festgelegt, deren Betreiber höchstens 10 MWh im Jahr selbst verbrauchen dürfen. Diese Regelung soll für die Dauer der Förderung von 20 Jahre gelten. Ausnahmen gibt es wie bei der EEG-Umlage auch weiterhin nur für Großverbraucher in der Industrie.

Verpflichtende Direktvermarktung für große Anlagen
Momentan verkaufen Anlagenbetreiber den Ökostrom  an die Netzbetreiber und erhalten dafür 20 Jahre lang einen festgelegten Abnahmepreise. Das EEG sieht nun vor, dass zukünftig der Strom aus allen großen Anlagen selbst an der Strombörde verkauft werden muss. Eine Prämie soll die Lücke zu den garantierten Tarifen schließt.

Wenig Zustimmung bei Verbänden und Solarwirtschaft
Laut einer Studie im Auftrag vom BUND und des Bündnisses Bürgerenergie schränkt das neue Gesetz vor allem das Engagement von Bürgerenergiegenossenschaften und Privatpersonen ein. Genossenschafften bieten Bürgern derzeit  Anlage- und Investitionsmöglichkeiten sich an lokalen und regionalen Energieprojekten zu beteiligen und somit aktiv zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen.

Die Pflicht zur Selbstvermarktung mache  Bürgerenergie-Akteure zukünftig von hochspezialisierten Vermarktungsunternehmen abhängig, es sei zu erwarten, dass sie bei Vermarktern hinten an stehen und mit schlechten Konditionen bedient würden. Auch in der ab 2017 geplanten Ausschreibungspflicht sieht die Studie eine Benachteiligung für kleinere private Investoren. Demnach sollen ab 2017 nur noch Marktteilnehmer Erneuerbare-Energie-Anlagen errichten dürften, die per Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Ausschreibungen begünstigen allerdinngs zumeist die größten Anbieter, Bürgerenergie-Akteure können vermutlich weder Risiken noch eigenes großes Kapital absichern oder die hohen Transaktionskosten zwischenfinanzieren.

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Wettbewerb für Energiesparprojekte in öffentlicher Hand

9. April 2014

Auch 2014 wird der Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen – Gute Beispiele“ ausgeschrieben. Für den Wettbewerb sucht die dena vorbildliche Energieeffizienz-Projekte von Bundes- und Landesbehörden, Universitäten, Landratsämtern, Rathäusern, Schulen oder von Unternehmen der öffentlichen Hand.

Wer Gebäude energetisch saniert, den ÖPNV optimiert, die Straßenbeleuchtung auf Energieeffizienzkurs gebracht, eine Energiesparkampagne umgesetzt oder ein Energiemanagement etabliert hat, mit dem Projekt deutliche Einspareffekte erzielt hat und die Erfolge bereits evaluiert wurden, kann am Energieeffizienzwettbewerb teilnehmen.

Projekte können bis zum 14. Juli 2014 eingereicht werden. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 € dotiert. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury, sie werden auf dem dena-Energieeffizienzkongress am 11. bis 12. November 2014 in Berlin prämiert.

Weitere Informationen unter: www.energieeffizienz-online.info

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Kredit mit Tilgungszuschuss für Solarstrom-Speicher

8. April 2014

Für den Tilgungszuschuss akzeptiert die KfW künftig den Photovoltaik-Speicherpass als Alternative zur Fachunternehmererklärung

Umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie selbst erzeugen, teils selbst nutzen und zum Teil ins öffentliche Stromnetz einspeisen – die Nutzung dafür erforderlicher stationärer Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage wir durch das KfW-Programm “Erneuerbare Energien – Speicher” unterstützt. Ein zinsgünstiger KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss, finanziert aus Geldern vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi),  können für eine Finanzierung genutzt werden.

KfW-Kredit
Für eine neue Photovoltaikanlage inklusive stationärem Batteriespeichersystem gilt der Fördersatz von max. 600 Euro/kWp. Wenn eine Photovoltaik-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde, wird auch die Nachrüstung zum erhöhten Fördersatz von max. 660 Euro/kWp finanziert. Vorausgesetzt die Photovoltaik-Anlage wurde mindestens 6 Monate vor dem Batteriespeichersystem in Betrieb genommen. Über den Kredit können so bis zu 100 % der Investitionskosten für die komplette Photovoltaik-Anlage inkl.  Speicher ab derzeit 1,26 % effektiv finanziert werden. Wie hoch der Zinssatz wirklich ausfällt, hängt vom „Risiko“ eines Kreditausfalls ab. Dieses Risiko trägt die Hausbank, sie legt auch die Zinsen fest. Hierbei gilt: Je besser die wirtschaftlichen Verhältnisse und je werthaltiger die gestellten Sicherheiten, desto niedriger der Zinssatz.

30 % Tilgungszuschuss zum Speicher
Der Tilgungszuschuss beträgt 30 % der förderfähigen Kosten allerdings nur des Batteriespeichersystems, d.h. die 30 % steuert das BMWi bei. Der Zuschuss wird auf das Darlehen angerechnet, Kreditschuld und Laufzeitwerden so spürbar  reduziert. Der Antrag auf Verrechnung des Tilgungszuschusses kann nach Inbetriebnahme des Speichers gestellt werden. Hierfür müssen die Rechnung mit den ausgewiesenen Installationskosten, die Hersteller- und die Fachunternehmererklärung  bei der Hausbank eingereicht werden.

Photovoltaik-Speicherpass
Alternativ zur Fachunternehmererklärung akzeptiert die KfW künftig auch den so genannten Photovoltaik-Speicherpass. Der “Speicherpass” wurde vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) als Qualitätssiegel für die Installation von Solarstromspeichern eingeführt. Handwerker dokumentieren damit die Qualität der verbauten Komponenten, die fachgerechte Installation sowie die Prüfung und die Einhaltung aller Regeln und Normen. Ein Muster für den Speicherpass kann auf www.photovoltaik-anlagenpass.de eingesehen werden.

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Freiburg erhöht Zuschuss für Modernisierer

7. April 2014

Freiburg erneuert sein Förderprogramm, um Hausbesitzer zu motivieren,  ihre Altbauten energetisch zu sanieren.

Das Förderprogramm der Stadt Freiburg heißt „Energiebewusst sanieren“ und umfasst die 3 Bausteine Wärmedämmung, Energieberatung und Heizungsoptimierung. Das Förderbudget wird 2014 auf  450.000 € aufgestockt. Das neue Förderprogramm gilt ab Mai 2014, die Formulare stehen ab Mitte April unter www.freiburg.de/waermeschutz bereit.

Erstmals seit Bestehen des Programms werden die Zuschüsse für eine Wärmedämmung erhöht. Zur energetischen Sanierung von Dächern, Außenwänden, Kellern und Fenstern gibt die Stadt 10%  der Kosten dazu. Die Förderhöchstbeträge  werden auf  5.000 € für Ein- und Zweifamilienhäuser (bislang 1.200 €) und 14.000 € für größere Gebäude (bislang 7.000 €) erheblich aufgestockt. Zur Energieberatung steuert Freiburg beispielsweise 200 € für Ein- und Zweifamilienhäuser dazu. Zukünftig soll eine Energieberatung vor allem für Wohnungseigentümergemeinschaften interessanter werden. Sie können mit einem zusätzlichen Bonus zur Beratung rechnen. Die Baubegleitung wird mit
25 % der Kosten, maximal 1.000 € von der Stadt bezuschusst. Die KfW legt gegebenenfalls ebenfalls bis zu 50 % der Kosten, maximal 4.000 € oben drauf. Zudem zahlt Freiburg eine Abwrackprämie für Heizungen: 500 € Zuschuss gibt es für den Austausch einer alten Heizungen mit Baujahr 1990 und älter. Hier gilt allerdings, wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Der Heizungszuschuss ist auf die ersten 100 Antragsteller begrenzt.

Bessere Förderung für mehr Modernisierungen
Seit 2003 hat Freiburg im Rahmen seines Förderprogramms 2,8 Mio. € an 2 200 Antragsteller ausbezahlt. Für insgesamt 34 Mio. Euro haben bezuschusste Hauseigentümer ihre Dächer und Wände gedämmt sowie Heizungen erneuert. Ca.8 % der Gebäude in Freiburg konnten so bereits modernisiert werden.
Doch die finanziellen Anreize reichten Hauseigentümer anscheinend nicht mehr aus. Das Förderprogramm wurde in den letzten Jahren nicht ausgeschöpft. Von den mehr als 400.000 €, die das Förderprogramm “Energiebewusst sanieren” pro Jahr bereit hielt, wurden 2012 ca. 83 %  und 2013 nur 73 % abgerufen. Als Grund sieht der Fördergeber die Verschärfung der Förderkriterien vor 3 Jahren sowie die geringe Fördersumme im Einzelfall. Das Förder-Budget von 2 € je Einwohner fällt im Vergleich mit anderen deutschen Städten eher gering aus. Heidelberg und Stuttgart stellen doppelt so viel zur Verfügung, München gar 7 € je Einwohner.

Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern
Dazu ist bundesweit zu beobachten, dass die Nachfrage an Förderungen in den letzten Jahren zurückging. Die lange angekündigten und doch nicht gewährten Steuervergünstigungen vom Staat, verunsicherte Hausbesitzer, die schieben Modernisierungen auf die lange Bank. Andere Modernisieren, ohne sich vorher über ihre Fördermöglichkeiten zu informieren. Das ist oftmals zu stät, Fördergelder müssen zumeist vor Beginn der Bauarbeiten beantragt werden.Viele scheuen zudem den bürokratischen Aufwand, der mit einem Förder-Antrag verbunden ist. Bei den notwendigen Formalitäten – Antragsformular und Nachweis kann ein Energieberater helfen. Unterstützung finden Hauseigentümer auch unter www.foerderdata.de. Hier können passende Förderprogramme kostenlos recherchiert werden. Im Fördermittel-Service helfen Ingenieure, Architekten und Energieberater, die mögliche Fördersumme zu maximieren und alle Formalitäten unterschriftsreif vorzubereiten.

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Hochwasserhilfe – Antragsfrist verlängert

2. April 2014

Sachsen-Anhalt verlängert die Antragsfristen für Fördergelder im Rahmen der Hochwasserhilfe. Anträge können nun bis zum 31. Dezember 2014 bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden.

Das Hochwasser im Juni 2013 verursachte in Sachsen-Anhalt Schäden im Milliardenbereich. Mit der Förderung aus dem Aufbauhilfefonds geben Bund und Land den Betroffenen finanzielle Hilfestellung bei der Beseitigung der entstandenen Schäden.Von den Fördergeldern können sowohl Bürger als auch Wohnungsunternehmen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Freiberufler, Trägern von wirtschaftsnaher Infrastruktur sowie Träger kommunaler Sportstätten profitieren.

Mehr Informationen:  www.ib-sachsen-anhalt.de

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Hessen bezuschusst die Modernisierung kommunaler Gebäude

28. März 2014

Die hessische Landesregierung unterstützt Kommunen bei der umfassenden energetischen Modernisierung ihres Gebäudebestandes im Rahmen eines Landesprogramms. Die „Förderung der energetischen Modernisierung kommunaler Nichtwohngebäude“ gewährt einen Zuschuss für Maßnahmen, die deutlich über die gesetzlich geforderten Mindeststandards hinausgehen.

Die Fördersätze sind nach der erreichten energetischen Qualität gestaffelt. Für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz gibt Hessen z.B. 30 % der förderfähigen Kosten dazu, für umfassende Modernisierung auf den energetischen Standard eines Neubaus 50%. Für Gebäude, die das Neubauniveau nach der Modernisierung um 30 % unterschreiten, kann ein Zuschuss von bis zu 60 % der Kosten beantragt werden, für umfassende Modernisierungen mit Passivhauskomponenten werden sogar 70 % gewährt. Die Abwicklung der Förderung läuft über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI Bank).

Beispiel macht Schule
Nach umfangreicher Bestandsaufnahme im Rahmen des Schulentwicklungsplanes werden in der Eugen-Bachmann-Schule in Wald-Michelbach umfangreicher Neubau- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt.  Mit einem ganzheitlichen Sanierungskonzept, guter Planung, stringenter Durchführung und Fördermitteln vom Land, wird die Schule derzeit Schritt für Schritt zu einer modernen Bildungseinrichtung. Seit 2010 wird modernisiert und erweitert. Das ganze Projekt umfasst bis voraussichtlich 2015 insgesammt 4 Bauabschnitte. Ein Neubau mit 4 Klassensälen ist bereits fertig, der Umbau der naturwissenschaftlichen Räume wurde längst begonnen, danach soll die Sanierung der Klassenräume im Hauptgebäude folgen.

Der momentan laufende und nahezu fertige 2. Bauabschnitt umfasst die vollständige Sanierung eines eingeschossigen ca. 400 m² großen Gebäudes mit mehreren Unterrichts- und Werkräumen. Dafür konnten Fördermittel des Landesförderprogramms beantragt werden. Zu den Baukosten in Höhe von  ca.  1.6 Mio. € wurden Fördermittel in Höhe von 127.000 €  bewilligt.

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Fördergelber für Beleuchtung jetzt einfacher finden

28. März 2014

Fördermittelauskunft unter www.foerderdata.de optimiert

Fördermittel für energieeffiziente Beleuchtungen, insbesondere LED-Technik, rücken immer mehr in den Fokus der Fördergeber. Vor allem Unternehmen und Kommunen können durch die Erneuerung ihrer alten Beleuchtungssysteme große Einsparpotenziale erzielen und ihre Ausgaben für deren Betrieb erheblich senken. Wer zusätzlich Zuschüsse oder zinsgünstige Förderkredite nutzt, kann bereits bei der Anschaffung sparen. Anhand der Eingabe wesentlicher Objektdaten informiert die Fördermitteldatenbank über die derzeit konkret zutreffenden Programme und deren Konditionen. Nach Eingabe der Basisdaten können Förderungen für Beleuchtung und LED nun gezielt abgefragt werden. Unter „Was haben Sie vor?“ wird dazu speziell der Punkt „Elektroinstallation – Energieeffiziente Beleuchtung“ angeboten.

Zur Fördermitteldatenbank www.foerderdata.de

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Aus Energiesparcheck wird Sanierungsfahrplan-BW

27. März 2014

Baden-Württemberg baut sein Förderprogramm zur Energieberatung von Hauseigentümern aus

Der “EnergieSparCheck” ist ein Beratungs-Angebot für Baden-Württembergische Hauseigentümer zur energetischen Bewertung ihrer Ein- und Zweifamilien-, Reihen- und kleinen Mehrfamilienhäuser. Mit einem Zuschuss  zur Energieberatung vom Land kostet der Check dem Hauseigentümer eines Einfamilienhaus beispielsweise nur 150 €.

Nun soll das Förderprogramm weiter entwickelt werden. Der “Sanierungsfahrplan-BW” soll ab Anfang 2015 den “EnergieSparCheck” ablösen. Dieser wird gerade entwickelt und legt insbesondere Wert auf die Möglichkeit, Modernisierungsmaßnahmen in mehreren Schritten durchzuführen. Er baut auf dem bisherigen “EnergieSparCheck” und somit auf Erfahrungen aus 14 Jahren Energieberatung auf.

1999 wurde der “EnergieSparCheck” vom baden-württembergischen Handwerk und dem Umweltministerium des Landes gegründet. Seit einigen Jahren haben sich weitere Kooperationspartner, wie die Architekten- und Ingenieurkammer oder das Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN e.V.) angeschlossen. Insgesamt führten die registrierten Energieberater in den letzten 14 Jahren über 45.000 “EnergieSparChecks” durch.

Weitere Informationen unter: www.energiesparcheck.de

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Zuschüsse für Kommunen

25. März 2014

Die Antragsfrist für Zuschüsse vom BMU läuft noch bis Ende April.
Für Städte und Gemeinden, die noch Energiesparvorhaben in der Schublade haben, wird es Zeit diese raus zu holen.

Das BMU bezuschusst im Rahmen der Kommunalrichtlinie nicht nur Beratungen und Klimaschutzkonzepte, es beteiligt sich auch an konkreten Investitionen. Bei der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung mit LED-Leuchten beträgt der Zuschuss bis zu 30 % der Kosten, für eine Nachrüstung und den Austausch von Lüftungsanlagen gibt der Staat bis zu 25 % dazu. Kommunen können sich hier Zuschüsse sichern, die Haushaltskasse entlasten und zukünftig Jahr für Jahr von einer deutlichen Einsparung der Energiekosten profitieren. Förderanträge für 2014 nimmt der Projektträger Jülich  noch bis zum 30. April 2014 entgegen.

Städte und Gemeinden, die jetzt mit einem Konzept einsteigen, können sich weitere Zuschüsse sichern. Etwa die Stelle eines eigenen Klimaschutzmanagers wird im Anschluss für 3 Jahre mit bis zu 65 % vom BMU finanziell unterstützt. Fehlen ausreichend Eigenmittel für Beratungen, Konzepte oder einen Klimaschutzmanager, stockt das BMU den Zuschuss für Kommunen mit Haushaltssicherung oder Nothaushalt sogar auf.

Weitere Informationen: kommunen.klimaschutz.de

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Info-Website zur Sanierung von Quartieren

25. März 2014

Praxisbeispiele und Fördermöglichkeiten

Unter www.energetische-stadtsanierung.info können sich Kommunen ab sofort Anregungen zu Quartierskonzepten und Sanierungsmanagement holen. Die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eigens neu eingerichtete Seite, informiert über die Fördermöglichkeiten des KfW-Programms “Energetische Stadtsanierung” gibt Hinweise aus der Praxis und bildet bereits umgesetzte Pilotprojekte ab.

Praxisbeispiele zeigen, was möglich ist
“Die vorgestellten Beispiele machen deutlich, was schon jetzt möglich ist”, erklärt BBSR-Direktor Harald Herrmann. Die Pilotprojekte in bundesweit 61 Quartieren wurden im Rahmen der Einführung des KfW-Programms vor 3 Jahren auf Vorschlag der Bundesländer ausgewählt. Eins haben sie alle gemeinsam: Kommunen, Wohnungswirtschaft, private Eigentümer, Mieter und Energieversorger ziehen an einem Strang und arbeiten gemeinsam an der Umsetzung.

Zuschuss für Quartierskonzepte und Sanierungsmanagement
Das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ fördert und erweitert den energetischen Sanierungsprozess vom Einzelgebäude hin zum Quartier. Es verknüpft Anforderungen an die energetische Gebäudesanierung, effiziente Energieversorgungssysteme und den Ausbau erneuerbarer Energien mit demografischen, ökonomischen, städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Fragestellungen. Bezuschusst werden quartiersbezogene energetische Konzepte und ein Sanierungsmanagement – zugeschnitten auf  die unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten vor Ort.  Das Programm bietet Kommunen Fördermöglichkeiten sowohl für  historische Altstädte, als auch für große Wohnsiedlungen oder Stadtrand-Quartiere.

Zudem gibt’s weitere Tipps, die erforderlichen Investitionen zur Umsetzung mit KfW-Krediten zu finanzieren bzw. die dafür bereitstehenden Zuschüsse abzurufen. Die KfW bietet ein breit gefächertes Förderangebot zur langfristigen und zinsgünstigen Finanzierung etwa in den Programmen:  „Energieeffizient Bauen und Sanieren“, „Energetischen Stadtsanierung“, „Erneuerbare Energien“, „Energieversorgung“ oder „Quartiersversorgung“.

Fördermittelauskunft
Förderkredite und Zuschüsse für kommunale Bau- oder Modernisierungsvorhaben finden Städte und Gemeinen auch in Deutschlands umfassendster Fördermitteldatenbank.  Unter www.foerderdata.de erhält man mit Eingabe weniger Projekt-Eckdaten eine Fördermittelauskunft mit allen Informationen zu den, fürs Vorhaben passenden Programme.

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