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Energiewende im Gebäudesektor – Förderung kann den Anschub geben

24. Oktober 2014

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln gibt Handlungsempfehlungen an die Regierung

Durch unsere Häuser wird ein großer Teil der Treibhausgase wie CO2 freigesetzt. Die verstärken den Klimawandel. Deshalb will die Bundesregierung, dass bis 2050 alle Gebäude “Klimaneutral” sind. Was heißt das eigentlich? Ein Haus darf theoretisch keine Klimagase mehr freisetzen oder muss die nicht zu vermeidenden Treibhausgase in irgendeiner Form kompensieren. Dann hat das Haus keine das Klima beeinflussende Wirkung, es ist also Klimaneutral. Dazu muss der Energieverbrauch des Hauses deutlich niedriger werden als heute. Zu erreichen ist das in erster Linie durch die Sanierung der Gebäudehülle, durch die Erneuerung der Anlagentechnik und durch die Nutzung erneuerbarer Energien.

Alle(!) bestehenden Häuser und Wohnungen in Deutschland müssten dafür energieeffizient modernisiert werden. Ist das Ziel zu idealistisch und viel zu hoch gegriffen? Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels ist die Zielsetzung richtig und notwendig. Doch wie soll das gehen? Dahinter stehen Investitionen. Wie sollen  Hauseigentümer das bezahlen?
Stehen ohnehin Baumaßnahmen zur Instandsetzung des Hauses, lohnt sich der Mehraufwand in Energieeffizienzmaßnahmen unterm Strich. Je nach Haus spielen allerdings bestimmte Voraussetzungen, Anforderungen und eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Nicht nur die steigenen Energiepreise sorgen so für Unsicherheiten und wirken sich auf den Amortisationszeitraum aus.

Das IWU (Institut für Wohnen und Umwelt ) geht für ein Einfamilienhaus von Investitionskosten von ca. 450 €/m² aus, um nach der Sanierung ein KfW-Effizienzhaus 100 zu erhalten. Das entspräche einem Neubau nach EnEV. Für ein besseres KfW-Effizienzhaus 85 müßten, anhand der von Modellprojekten errechneten Mittelwerte, ca. 470 €/m² investiert werden, für ein Effizienzhaus 70 ca. 520 €/m².

Offen ist die Frage, wann Effizienzmaßnahmen durchgeführt werden und in welchem Umfang. Theoretisch kann durch mehrere Teilsanierungen der gleichermaßen hohe Effizienzhaus-Standard erreicht werden, wie bei einer Vollsanierung. Für viele Gebäude ist das schrittweise Vorgehen eine sinnvolle Alternative. So könnte u.a. die zukünftigen technischen Möglichkeiten der Gebäudetechnik voll ausschöpft werden.

Fordern und Fördern
Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, kurz IW, hat sich mit dem Thema näher beschäftigt und „Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor“ zusammengestellt. Das Papier stellt vor, wie sich diese Empfehlungen im Einzelnen umsetzen lassen. Ein glaubwürdiges und realisierbares Gesamtkonzept muss her. Eine stimmige Kombination aus „Forder- und Förderinstrumenten“ , das den Akteuren einen verlässlichen Investitionsrahmen bietet. Denn, das derzeitige Volumen an jährlich getätigten Investitionen reicht bei weitem nicht aus, um die Modernisierungen zu bewältigen. Bei den aktuellen Energiepreisen gehen NABU/Prognos (2011)und dena (2012) von einem erforderlichen Förderbudget in Höhe von 5 Mrd. € im Jahr aus.

Energieberatung, Förderung, Markttransparenz
Das A und O sind, nicht nur nach Empfehlung des IW, qualifizierte Energieberatungen der Hauseigentümer, Transparenz am Markt sowie ein Verstätigung der staatlichen Fördergelder. Nach Ansicht des Instituts warten sowohl private Eigentümer als auch die Immobilien- und Wohnungswirtschaft mit ihren Investitionen auf eine klare Weichenstellung der Bundesregierung. Beteiligt sich der Staat an den Kosten, investieren Hauseigentümer auch selbst.

Förderung – konstant, überschaubar und einfacher
Das IW schlägt vor, bis 2020 jährlich mindestens 3 Mrd. € an Fördergeldern über die bewährten KfW- und MAP-Förderprogramme zur Verfügung zu stellen.

Weiterhin gebe es Möglichkeiten die Förderprogramme zur Harmonisierung und zu Vereinfachung. Selbst bei KfW und BAFA gibt es je nach Maßnahme verschiedene Fördergeber, Verfahren, Ansprechpartner und Antragsverfahren. Zuschuss oder zinsgünstiger Förderkredit – wann muss ich wo und was bei wem beantragen, kann ich Förderungen kombinieren oder muss ich mich für einen Förderweg entscheiden. Zudem sind einige Landesförderungen auf die KfW- und MAP-Förderung aufsetzen, weitere Direktzuschüsse zahlen vor allem Städte, Gemeinden oder Energieversorger.

foerderdata.de hilft bei der Suche nach Förderprogrammen
Ein schier endloses Feld. Einen Überblick gibt derzeit die Online-Fördermitteldatenbank foerderdata.de. Hier werden über 6.000 Bau- und Modernisierungsförderungen erfasst und auf dem aktuellsten Stand gehalten. Anhand der Postleitzahl und einer Auswahl der geplanten Maßnahmen, sucht foerderdata.de bereitstehende Fördertöpfe am Wohnort. Hier bekommen Hauseigentümer noch weitere Unterstützung. Im Förderservice ermitteln Energieberater und Ingenieure  die bestmögliche Förderung für eine Modernisierung und bereiten die Anträge unterschriftsfertig vor.

Steuerreform kann zusätzliche Anreize liefern
Eine zusätzliche und dauerhafte steuerliche Förderung könnte den Fokus auf Gebäudesanierungen mit möglichst hohen Effizienzhausstandard setzten. Denn momentan ist es für Vermieter meist sinnvoller, sich nur für eine Teilsanierung zu entscheiden. Die kann in der Regel als Erhaltungsaufwand sofort steuerlich geltend gemacht werden. Wird dagegen umfangreich saniert und verbessert, müssen die Kosten über 50 Jahre abgeschrieben werden.

Bei Mietwohnungen muss eine Lösung gefunden werden, wo keiner den Kürzeren zieht. Der Interessensausgleich zwischen Vermietern und Mietern könnte durch eine Reform des Mieterhöhungsrechts herbeigeführt werden. Dies ist zum Beispiel durch eine Integration der Heizkostenersparnis in die Modernisierungsumlage möglich. Alternativ könnte bei energetischen Modernisierungsmaßnahmen eine generelle Anhebung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zugelassen werden. Vorausgesetzt, im Mietspiegel wird auch die energetische Beschaffenheit der Gebäude berücksichtigt.

Energieberater beauftragen
Wenn es nach dem Kölner Institut geht, sollen mehr Transparenz bei Energieberatung und Energieausweisen für mehr Sicherheit bei den Hauseigentümern sorgen. Eine Umfrage der Markt- und Meinungsforscher von EuPD Research brachte erst kürzlich ans Licht: Viele der 1.000 befragten Hausbesitzer finden die Beratung durch unabhängige Experten wichtig, zögern allerdings selbst bei der Beauftragung. Dass oftmals keine Not­wendigkeit für eine Energieberatung in den eigenen vier Wänden gesehen wird, begründen die Befragten mit den anfallenden Beratungskosten, der aufwendigen Beratersuche und Zweifeln an der Eignung und Qualifikation der Berater.

Energieberater ist kein Ausbildungsberuf – Ingenieure, Techniker, Architekten, Fachhandwerker oder Schornsteinfeger sind i.d.R. nach Abschluss ihrer Ausbildung und zusätzlicher Weiterbildung als Energieberater tätig. Für die staatlich geförderte Energieberatung hält es das IW für notwendig, einen etablierten Ausbildungs- und Dienstleistungsstandard einzuführen, ohne eine qualifizierte Berufsgruppe von vorn herein auszugrenzen. Zudem schlägt das Institut vor, den bedarfs- und den verbrauchsorientierte Energieausweis zu einem einheitlichen und verpflichtenden Energieausweis zusammenzuführen.

Bei der Energieberatersuche helfen unabhängige Netzwerke wie das Deutsche-Energieberater-Netzwerk, kurz-DEN e.V.. Hier haben sich deutschlandweit über 600 Ingenieurbüros zusammengeschlossen. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft, ist, dass die Energieberter die erhöhten Qualitätsstandards an Aus-, und Weiterbildung sowie Praxiserfahrung anerkennen und erfüllen. Hauseigentümer profitieren davon und können einen Energieberater in ihrer Nähe über die Online-Suche unter www.den-ev.de finden.

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Brennstoffzellen-Mikro-KWK

23. Oktober 2014

In NRW produzieren bereits über 100 dieser Anlagen Strom und Wärme

Als erstes Bundesland ging Nordrhein-Westfalen mit einem eigenen Programm zur Investitionsförderung von Brennstoffzellen-KWK an den Start. Der Landeszuschuss soll die Mehrkosten von Brennstoffzellen für Unternehmen als Anlagenbetreiber deutlich reduzieren und so die Markteinführung der umweltfreundlichen Technologie unterstützen. Mit dem progress.NRW Förderbaustein “Markteinführung” werden Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gefördert, die marktfähige Solarkollektoren, Photovoltaik-, Wasserkraft-, KWK, Biomasse- und Biogasanlagen, Wärmenetze, Energiespeicher oder Hausübergabestationen installieren.

Gut zwei Jahre nach dem Start des NRW Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Zuschussprogramms „progres.nrw – Programmbereich KWK“ konnte die Bezirksregierung Arnsberg im September den 100. Zuwendungsbescheid für eine Brennstoffzellen-basierte Mikro-KWK-Anlage an einen Antragsteller aus NRW zustellen. Der Zuschuss von 65 % der Investitions-Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Vergleichsanlage geht an ein Unternehmen in Wassenberg. Das ans Erdgasnetz angeschlossene Brennstoffzellen-KWK weist einen rekordverdächtigen elektrischen Wirkungsgrad von 60 % auf, der Gesamtwirkungsgrad beträgt 85 %, die CO2-Einsparung 50 %.
Die erste geförderte Anlage ist nun bereits seit fast zwei Jahren in einer Bäckerei in Essen im Einsatz. Betreiber Alois Buschfort ist zufrieden: „Die Anlage läuft äußerst zuverlässig und liefert dem Bäckereibetrieb kostengünstig und bei niedrigen CO2-Emissionen Strom für die Kühlanlagen. Die Wärme wird überwiegend für die Warmwasserbereitung genutzt.“

Haushaltsperre verzögert momentan die Förderzusage
Momentan kann die zuständige Bezirksregierung Arnsberg die Förderanträge allerdings nicht abschließend bewilligen. Der progres.nrw-Programmbereich „Markteinführung“ ist von der Haushaltssperre des Landes Nordrhein-Westfalen seit Juli 2014 betroffen. Bereits gestellte und eingehende Förderanträge für 2014 bleiben jedoch gültig, können aber erst nach Aufhebung der Haushaltssperre bewilligt werden.
In Summe hat das Land NRW mit einer EU Ko-Finanzierung mehr als 1,25 Mio. €  in Brennstoffzellen investiert. Zukünftig sollen diese gestaffelt nach der Anlagengröße gefördert werden. Eine KWK-Anlage mit einer Leistung von 1,5 kWel könnte dann beispielsweise mit 12.500 € bezuschusst werden.

Weitere Informationen zum Programm: www.bezreg-arnsberg.nrw.de

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Lasst die Fachleute ran!

22. Oktober 2014

Manchmal möchte man verzweifeln – beim Blick in die Zeitungen oder ins Fernsehen. Nein, nicht wegen irgendwelcher Katastrophen, sondern wegen so mancher dramatisch erzählten Geschichte, die sich bei näherem Hinsehen als gar nicht so schlimm entpuppt.

Beispiel energetische Sanierung, insbesondere Wärmedämmung von Gebäuden. In der jüngsten Zeit liest und hört man immer wieder, wie wenig sinnvoll es sei, sein Häuschen warm einzupacken. Schimmel, Spechte, Algen – diese Stichworte fallen immer wieder. Und natürlich, dass sich eine so große und teure Maßnahme gar nicht lohnen könne. Dann werden Sanierungsbeispiele vorgeführt, bei denen in der Tat wohl einiges schief gelaufen ist. Man kann einiges falsch machen am Bau, wenn man Datenblätter nicht versteht oder Materialien falsch verarbeitet… Und es finden sich immer wieder „Experten“ – bis hin zu Professoren -, die aus schlecht sanierten Einzelgebäuden folgern, jegliche Dämmung wäre rausgeworfenes Geld.

So etwas macht Angst. Potentiellen Bauherren, die an eine energetische Sanierung oder Überarbeitung ihrer Immobilie denken. Und mir persönlich macht es auch Angst. Man fragt sich, welche Interessen hinter solchen Negativberichten stecken. Denn es ist schon erstaunlich, dass die vielen tausend erfolgreichen Sanierungen so einfach unter den Tisch fallen. Als gäbe es nicht die unzähligen Einfamilienhäuser, deren Bewohner früher tausende von Euro für Brennstoffe ausgegeben haben und die jetzt mit wenigen hundert auskommen! Als gäbe es nicht die vielen Mietshäuser, deren Bewohner jetzt deutlich weniger Nebenkosten berappen als früher! Und als gäbe es nicht diejenigen, die mit ganz gezielten Einzelmaßnahmen (etwa dem Austausch der Fenster, dem Einbau einer modernen Heizung, der Dämmung der oberen Geschoßdecke) eine Menge Heizkosten sparen.

Klar, diese vielen Fälle sind nicht spektakulär. Niemand wird sich bei der Zeitung melden und sagen: „Bei mir hat es prima geklappt!“ Nur: Welche Wirklichkeit bekommen wir eigentlich serviert? Ist Wärmedämmung nun Teufelszeug, oder ist sie der Königsweg zu Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz? Oder könnte es vielleicht sein, dass die Antwort lautet: „Kommt drauf an!“? Dass es zum Beispiel auch davon abhängt, wer was an einem Haus macht, welcher Handwerker wie arbeitet, welche Sanierungsmaßnahme die geeignete ist? Viel hilft viel – dieses Prinzip gilt sicher nicht am Bau!

Erst, wenn man das gesamte Gebäude als System begreift und entsprechend behandelt, kann eine energetische Sanierung erfolgreich sein. Denn auch die Sanierung von älteren Gebäuden ist alles andere als eine triviale Angelegenheit. Sie ist Sache von Fachleuten, von erfahrenen Energieberatern, Bauingenieuren und Architekten, welche den Einzelfall unter die Lupe nehmen und den Umbau begleiten.
Manchmal muss es gar nicht die Komplettdämmung sein. Manchmal ist es sinnvoll, auf eine Außendämmung – mit welchem Werkstoff auch immer – zu verzichten und sich auf den Innenbereich und die Anlagentechnik zu konzentrieren – man denke an denkmalgeschützte Bauten. Manchmal machen gerade die verwendeten Materialien den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus.

Aber immer sollten Männer und Frauen beauftragt werden, die etwas von ihrem Handwerk und Gewerbe verstehen, die im Sinne der Bauherren neutral beraten und auch vielleicht gelegentlich Grenzen des Machbaren aufzeigen. Die Ihre energetische Sanierung zu einem erfolgreichen Projekt machen. Und die verhindern, dass Sie mit Schimmel, Spechten und Algen zu tun bekommen und schließlich die Medien über Sie berichten…

Kurz: Lassen Sie die Fachleute ran!
Herzlich, Ihr Martin Kutschka

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Wer bekommt Investitionszuschüsse für nationale Städtebauprojekte?

21. Oktober 2014

Hier bleibt es spannend!

Der Bundestag hat Ende Juni den Bundeshalt 2014 verabschiedet und darin das Gesamtprogrammvolumen für die Förderung des Städtebaus auf 700 Mio. € aufgestockt. Innerhalb dieses Budgets wurde ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus mit einem Förderrahmen von 50 Mio. € geschaffen. Mit diesem Investitionsprogramm sollen investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.

Kommunen, die über geeignete Projekte verfügen, waren aufgerufen, ihre Projektvorschläge bis zum 22. September 2014 beim BBSR einzureichen. Bescheidenheit war hier fehl am Platz. Die Förderung ist die Chance für Projekte, die aufgrund ungewöhnlicher Konzepte, neuer, oder alternativer Lösungen, Innovationen und Know-How und den damit einhergehenden, höheren Kosten, so nicht umgesetzt werden könnten.

Auch Berlin nutzte die Einladung. Der Berliner Senat hat vom Bund Fördermittel in Höhe von 7,3 Mio. € für drei Stadtentwicklungsprojekte beantragt. Projektvorschlag 1: Der Verein „Flussbad Berlin“ plant an der Museumsinsel eine Biotoplandschaft mit einem 750 Meter langen Schwimmbecken entstehen zu lassen. Vorschlag 2: Ein Bildungs- und Bürgerzentrum soll in dem Mauern des ehemaligen Offizierskasino der Stasi-Zentrale in Lichtenberg sein zu Hause finden. Das dritte Projekt sieht vor, den „Kopfbau West“ des Flughafengebäudes Tempelhof öffentlich zu nutzen. Unter anderem sollen dort eine Dachterrasse und ein Cafe entstehen.

Wie geht es weiter?
Momentan werden alle eingereichten Projekte gesichtet. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte lässt sich das BBSR von einem unabhängigen Expertengremium beraten. Vertreter des Deutschen Bundestages, Landschaftsplaner, Städtebauer, Denkmalpfleger und weitere unabhängige Berater sollen alle Seiten der einzelnen Projekte vorbewerten. Im November wird das Expertengremium tagen. Dann soll ein Gesamtvorschlag für die Bindung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erarbeitet werden. Gelingt es das Gesamtbudget auf die ausgewählten Projekte umzulegen, könnten die Zuwendungsanträge auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn durch die betroffenen Kommunen noch im November abgewickelt werden. Im Dezember sollen dann die entsprechenden Förderbescheide durch das BBSR erlassen werden. foerderdata.de drückt jedenfalls allen teilnehmenden Kommunen die Daumen!

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Energieberatung Mittelstand läuft aus

20. Oktober 2014

Zuschuss nur noch bis Ende 2014

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die Ihre Energiekosten für viel zu hoch halten, können durch eine Energieberatung erkennen, wo und wie viel tatsächlich eingespart werden kann. Je nach Unternehmen, Branche, Gebäude, notwendiger Technik und Maschinen oder Fuhrpark kein einfaches Unterfangen.

Noch in diesem Jahr zu handeln, lohnt sich.
Denn Energieberatungen im Mittelstand werden gefördert. KMU, dessen Netto-Energiekosten für Strom und Brennstoff oder Fernwärme am Standort mindestens 5.000 € betragen, bekommen einen Zuschuss vom Staat. Der übernimmt einen Teil des Beraterhonorars, bis zu 1.280 € für eine Initialberatung und bis zu 4.800 € für eine Detailberatung.

Der Haken: Die KfW stellt das Programm zum Ende des Jahres ein.
Wer das Programm noch nutzen will, kann die Förderung noch bis Mitte Dezember bei der KfW beantragen. Dazu muss bis spätestens zum 15.12.2014 der vollständige Antrag online über die KfW-Antragsplattform gestellt und bis zum 31.12.2014 die Empfehlung des Regionalpartners (einer IHK, Handwerkskammer oder Wirtschaftsförderung) in der Regionalpartnerplattform vorliegen. Nach Förde-Zusage der KfW, kann ein Berater aus der KfW-Beraterbörse ausgewählt und beauftragt werden, der zu den Bedürfnissen des Unternehmens passt.

Das Zuschuss-Programm besteht aus 2 Teilen.
Zum einen wird eine so genannte Initialberatung gefördert. Der Energieberater identifiziert hier die Schwachstellen am Standort und dokumentiert das Ergebnis in einem Bericht, der alle Aspekte des Energiebedarfs und -verbrauchs im Unternehmen umfasst: Sie wissen dann, wo sie stehen, kennen die Ausgangssituation, bestehende Mängel und erhalten Vorschläge für Energieeffizienzmaßnahmen.

In einer Detailberatung: vertieft der Energieberater die Analyse und erarbeitet einen konkreten Maßnahmenplan. Die Unternehmensbereiche mit den größten energetischen Schwachstellen und den größten Effizienzpotenzialen werden dabei primär behandelt. Sie erhalten: Prioritäten zur effizienten Energieanwendung, Vorschläge für Energieeinsparmaßnahmen und zur Nutzung erneuerbarer Energien inkl. deren wirtschaftliche Bewertung, konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweis auf Fördermöglichkeiten.

Eine Nachfolgeprogramm ist für Anfang 2015 an anderer Stelle beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) geplant. Das wickelt auch die Förderung von Vor-Ort-Beratungen für Hauseigentümer ab und zahlt die Zuschüsse dafür aus.

Weitere Informationen zum KfW-Programm: www.kfw.de

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Erneuerbare Energien finanzierbar

17. Oktober 2014

Die KfW senkt die Zinsen ihrer Erneuerbare Energien-Kredite weiter

Energiewende – ohne Erneuerbare Energien geht es nicht. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erd- und Umgebungswärme – jede Energiequelle hat seine Potenziale, seine Vorteile und technischen Möglichkeiten. Die gilt es zu erschließen und zu nutzen.

Wer in erneuerbare investieren will, kann auf die Förderkredite der KfW zurückgreifen. Ob Öko-Strom oder Öko-Wärme, die KfW bietet verschiedene Kredite für die unterschiedlichen Investitionen an. Über den KfW Kredit können bis zu 100% der Investitionskosten finanziert werden. Der Antrag läuft über eine Hausbank. Anhand der Einordnung in eine Bonitäts- und eine Besicherungsklasse ermittelt die Hausbank die Preisklasse und damit den Zinssatz des Förderkredits. Die KfW gibt dabei die Grenzen vor, in denen sich die Zinsen bewegen.

Wer eine Anlage zur Stromerzeugung planen, beauftragen und bauen will, kann das Programm Erneuerbare Energien Standard nutzen. Für Photovoltaik-Anlagen gibt es einen eigenen Programmteil. Die Kredite sind derzeit ab 1,26 % abrufbar, je nach Bonitäts- und Besicherungsklasse des Kreditnehmers. In beiden Programm-Teilen wurden zum 14. Oktober die Zinsen in der Variante mit 20 Jähriger Laufzeit und 10-jähriger Zinsbindung von 1,96 % auf nun 1,76 % gesenkt. Auch für die Installation eines Stromspeichers gibt es einen eigenen Programmteil. Ein Kredit mit 5-jähriger Zinsbindung kann hier weiterhin ab 1,05 % abgerufen werden, mit 10-jähriger Zinsbindung ab 1,61 %.

Eine Anlage zur Wärmeerzeug kann mit einem Förderkredit über das Programm Erneuerbare Energien Premium finanziert werden. Hier wurde der Zinssatz ebenfalls gesenkt. Kredite mit 5-jähriger Zinsbindung können nun ab 1,00 % beantragt werden, mit 10-jähriger Zinsbindung ab 1,26 %. Kleine und mittelständische Unternehmen bekommen günstigere Zinskonditionen.

Über das Jahr 2014 betrachtet sind die Zinsen für Erneuerbare Energien-Kredite günstiger denn je. In einer Grafik haben wir die einzelnen Zinssenkungen für die langfristige Kreditvariante mit 20-jähriger Laufzeit, 10-jähriger Zinsbindung und 3 tilgungsfreien Anlaufjahren abgebildet. In Summe fielen die Zinsen im Programmteil Standard um mehr als 1%, im Speicher und Premium-Teil um über 0,8 %. Das entspricht Zinsen und damit bares Geld, die hier gespart werden können.

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EEG-Umlage sinkt

17. Oktober 2014

2015 müssen Verbraucher nur 6,17 statt bisher 6,24 Cent je kWh Strom zahlen

Die EEG-Umlage, als Sonderabgabe der Verbraucher zur Förderung des Ökostroms, wird im nächsten Jahr sinken. Die Abgabe geht 2015 von momentan 6,24 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde zurück. Durch die Umlage kommen im Jahr rund 22 Mrd. € zusammen, die als Förderung an Ökostrom-Betreiber von Wind-, Solar-, Biomasse- oder Wasserkraftanlagen gehen.

Generell gilt: Je mehr Ökostrom produziert wird, desto höher fällt auch die EEG-Umlage aus. Die Senkung der EEG-Umlage trotz steigender Ökostrom-Produktion ist anscheinend darauf zurückzuführen, dass die Umlage 2014 stärker angehoben wurde als nötig. Die Höhe wird von den vier zuständigen Netzbetreibern, jeweils fürs kommende Jahr prognostiziert. Das geschieht anhand der erwarteten Menge an Ökostrom, der Anzahl der Stromkunden sowie der angenommenen Börsenpreisentwicklung. 2014 hat sich durch die erhöhte Abgabe auf dem EEG-Konto ein Überschuss von 1,4 Mrd. € angesammelt.

Für den Einzelnen wird der Blick aufs eigene Konto auch im nächsten Jahr ernüchternd ausfallen. Alle Verbraucher zahlen die EEG-Umlage direkt über den Strompreis. Die Senkung erspart einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh lediglich 2,45 €.

Allerdings ist uns Deutschen die Energiewende wichtig! Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage halten 92 % den Ausbau der Ökoenergien für “wichtig” oder gar “außerordentlich wichtig”. Sie erhoffen sich dadurch: Zukunftssicherheit, Klimaschutz und Unabhängigkeit von Energieimporten. Erhoffte, sinkende Kosten stellen sie sogar hinten an: Mehr als die Hälfte der 1.000 Befragten hält die Höhe der EEG-Umlage für angemessen.

“Die Mehrheit ist nach wie vor bereit, sich an den Investitionskosten für eine sichere, klima- und umweltfreundliche Energieversorgung zu beteiligen”, sagte Philipp Vohrer von der Agentur für Erneuerbare Energien, die die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Vom neuen Umlagebetrag in Höhe von 6,17 Cent je kWh entfallen ca. 2,7 Cent je kWh auf Solarenergie, ca. 1,6 Cent auf Biomasse, ca. 1,2 Cent auf Windkraft im Land und ca. 0,5 Cent je kWh auf Offshore-Windparks im Meer.

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Neues vom KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“

16. Oktober 2014

Am 14. Oktober änderte die KfW die aktuellen Zinsen einiger, ihrer Förderkredite.

Wer einen Modernisierungs-Kredit über seine Hausbank beantragt, kann immer von den derzeit gültigen Zinskonditionen profitieren. Profitieren? Ja momentan schon! Die Kredite sind derzeit überaus zinsgünstig und werden von der KfW weiter herabgesetzt, ab und zu um 0,1 Prozentpunkte, mitunter auch mehr.

So können die langfristigen Finanzierungsvarianten im Programm “Altengerecht Umbauen” mit 20 Jahren Laufzeit ab 1,21% und mit 30 Jahren Laufzeit ab 1,31% abgerufen werden. Der Zinssatz wird bei diesen Krediten für die ersten 10 Jahre festgeschrieben. Mit dem Förderkredit können barrierereduzierende Maßnahmen oder der Kauf von bereits umgebauten Wohnraum mit bis zu 50.000 € je Wohneinheit finanziert werden. Weitere Kreditvarianten mit 5 jähriger Zinsbindung und die Variante mit 10 jähriger Laufzeit, 2 tilgungsfreien Anlaufjahren und 10 jähriger Zinsbindung, können sogar zu 1,0% effektiv beantragt werden. Das endfällige Darlehen kann nun ebenfalls günstiger, zu 1,36% abgerufen werden.

Als Alternative kann der Zuschuss genutzt werden
Seit 1. Oktober 2014 bietet die KfW im Programm „Altersgerecht Umbauen“ wieder eine Zuschuss-Variante. Für privaten Eigentümern von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter steht bis 2018 ein Fördertopf von insgesamt 54 Mio. € bereit.

Wer umbaut, um die Barrierefreiheit im Wohnhaus und auf dem dazugehörigen Grundstück zu verbessern und die Einbruchsicherheit zu erhöhen, bekommt auf Antrag bis zu 8% der förderfähigen Investitionskosten von der KfW dazu, maximal 4.000 € je Wohneinheit. Für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ (Zugang, Wohn-, Schlafzimmer, Küche und Bad müssen dafür barrierereduziert sein) werden sogar 10%, maximal 5.000 € je Wohneinheit bezuschusst.

Der Zuschuss lohnt sich vor allem bei einzelnen Maßnahmen und für Diejenigen, die die finanziellen Mittel für den Umbau auch selbst aufbringen können. Bis zu 4.000 € müssen so nicht aus eigener Tasche bezahlt werden. Wichtig: Der Zuschuss muss vor Beginn der Arbeiten direkt bei der KfW beantragt werden. Sobald eine Zusage vorliegt, kann dann mit der Modernisierung begonnen werden.

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Die neue Kommunalrichtlinie ist da

15. Oktober 2014

Städte und Gemeinden können im 1. Quartal 2015 wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen.

Von der Entwicklung langfristiger und nachhaltiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und Investitions-Zuschüssen, die Förderung kommt für nahezu jede Kommune in Frage. Die aktuelle Fassung der Kommunalrichtlinie liegt nun für die kommenden Jahre 2015 und 2016 vor. Am 15. September wurde die novellierte Richtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Förderanträge können in den nächsten zwei Jahren jeweils vom 01. Januar bis zum 31. März gestellt werden.

Da gilt es jetzt die Weichen zu stellen – die erforderliche Zustimmung in Gemeinde- oder Stadtrat einzuholen und den Eigenanteil der Finanzmittel in den Haushalt einzustellen. Auch finanzschwache Kommunen brauchen die Hände nicht in den Schoß legen. Unter bestimmten Voraussetzungen, können die mit einer erhöhten Förderquote rechnen. Das bedeutet: Weniger Eigenmittel – mehr Förderung! Das trifft unter anderem zu, wenn das Konzept zur Haushaltssicherung von der Kommunalaufsicht genehmigt wurde. Auch Kommunen, die nach dem jeweils gültigen Landesrecht kein Haushaltssicherungs-Konzept benötigen, bzw. dieses von der Kommunalaufsicht abgelehnt wurde, können durch Vorlage entsprechender Nachweise eine höhere Förderung erreichen.

Innen-, Hallenbeleuchtung und raumlufttechnische Anlagen
Bereits seit 2008 werden Kommunen bei ihren Anstrengungen im Klimaschutz finanziell durch die Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt. Die Bilanz: Zwischen 2008 und 2013 wurden rund 6.000 Projekte in 3.000 Kommunen gefördert. Klimaschutztechnologien machten im Förderzeitraum 2013 über 82% der Bewilligungen aus. Kein Wunder, der Zuschuss für diese Investitionen kann sich sehen lassen! Hocheffiziente Technik bei der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung wird mit bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst, raumlufttechnische Anlagen mit bis zu 25%. Weitere Zuschüsse gibt es z.B. für infrastrukturelle Maßnahmen der nachhaltigen Mobilität.

Mit Klimaschutzkonzept an der richtigen Stelle anpacken
Bei der Kommunalrichtlinie gilt grundsätzlich: Erst das Konzept, dann die Umsetzung. In Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten werden konkrete Bilanzen erstellt, Einsparszenarien erarbeitet und Maßnahmen entwickelt. Mit der Erstellung eines Konzepts wird zwar ein externes Büro beauftragt, doch Mitsprache recht haben alle. Bürgerbeteiligung heißt das Zauberwort der Regierung und das wird großgeschrieben. Denn auf die Energie- und auf die CO2-Bilanz eines Ortes haben alle Einfluss, die Kommune selbst mit ihren Gebäuden, der Straßenbeleutung oder dem Fuhrpark, der Verkehr aller, die Einwohner in Ihren Wohnhäusern, Stadtteilen und Quartieren und auch die Unternehmer, Handwerker, Gewerbe, Dienstleister, Handel und Produktionsbetriebe. Gemeinsam zum Ziel: Alle können an Veranstaltungen teilnehmen, sich informieren, Ideen einbringen, diskutieren und Schwerpunkte setzen. Mit einem Klimaschutzkonzept werden nicht nur aussichtsreiche Handlungsfelder aufgezeigt, gleichzeitig können durch das Konzept weitere Zuschüsse gesichert werden.

Weitere Informationen: kommunen.klimaschutz.de

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Ökoheizung mit BAFA-Zuschuss

14. Oktober 2014

Zu Beginn der Heizperiode rechnet das BAFA nochmals mit einem Anstieg eingehender Förderanträge. Von Januar bis zum September 2014 wurden bereits 41.000 Förder-Anträge gestellt. Wer noch mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Heizung anzuschaffen, sollte die Förderungen nicht unter den Tisch fallen lassen. Denn hier kann bares Geld gespart werden.

Einen Zuschuss beim BAFA kann beantragen, wer seine alte Heizung durch eine Holz- oder Pelletheizung, eine Solararthermieanlage oder eine Wärmepumpe ersetzt. Gefördert wird besonders effiziente Technik. Heizungen, die die technischen Anforderungen des BAFA erfüllen, stehen auf der Liste der förderfähigen Anlagentypen.

Die Antragszahlen 2014 liegen in etwa auf dem Niveau von 2011 und 2012, allerdings 23 % unter denen von 2013.
Die meisten Zuschuss-Anträge gingen bis jetzt für Biomasse-Heizungen ein. Insgesamt 19.500 Anträge liegen dafür vor. Etwa für einen Pelletkessel mit bis zu 66 kW gibt das BAFA 2.400 € als Zuschuss dazu, für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher (min. 30 l/kW) 2.900 €.
Für Solarthermie-Anlagen liegen ebenfalls bereits über 17.000 Anträge vor. Wer eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung installiert, kann bei einer Kollektorfläche von bis zu 16 m² mit einem pauschalen Zuschuss von 1.500 € rechnen.
Für einen Zuschuss zur Wärmepumpe wurden bis jetzt knapp 4.000 Anträge gestellt. Für eine elektrisch betriebene Luft/Wasser/Wärmepumpe bis 20 kW beträgt der Zuschuss z.B. 1.300 €, für eine Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpe bis 10 kW beispielsweise 2.800 €.

Nicht nur das BAFA fördert
Heizen mit erneuerbaren Energien wird im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) staatliche gefördert. Auch Länder, Kreise, Städte, Gemeinden und einige Energieversorger beteiligen sich mitunter an den Kosten für eine neue Heizung. Für moderne Brennwertheizungen, Wärmepumpe, Holz- und Pelletheizungen und Solarthermie stehen in Deutschland über 1.400 Förderungen bereit. Davon sind ca.1.200 Zuschuss-Förderungen von Kommunen und regionalen Energieversorgern – also direkt vor der Haustür. Regionale Förderungen können gegebenenfalls auch als Ergänzung zum BAFA-Zuschuss genutzt werden.

Wer die kennt, ist also klar im Vorteil!
Einen Überblick gibt die Fördermitteldatenbank foerderdata.de. Anhand der Eingabe weniger Daten zum Haus und der geplanten Modernisierung, führt die Datenbank alle in Frage kommenden Förderprogramme auf. Wer will, bekommt zudem Unterstützung. Förderprofis im FörderService suchen auf Grundlage eines vorliegenden Handwerkerangebotes die bestmögliche Förderung und bereiten die Förderanträge zur Unterschrift vor.

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