Förderblog

Förderblog header image 1

Energieberater werden nur selten beauftragt

29. Juli 2014

1.000 Hausbesitzer in Deutschland wurden zur Beauftragung eines Energieberaters vom Markt- und Meinungsforscher EuPD Research befragt. Alle befragten Hauseigentümer, Planer und Nicht-Planer trafen die übereinstimmende Aussage: neben dem Handwerk spielt vor allem ein unabhängiger Energieberater eine Schlüsselrolle. Viele Hausbesitzer finden die Beratung durch unabhängige Experten wichtig, zögern allerdings selbst bei der Beauftragung. „Energieberater sind den Studienergebnissen zufolge die zweitwichtigste Informationsquel­le für Hauseigentümer. Erstaunlich ist aber, dass der Großteil der Befragten keine Not­wendigkeit für eine Energieberatung in den eigenen vier Wänden sieht.“, so Dr. Thomas Olbrecht, Leiter der Marktforschung bei EuPD Research.

Hinderungsgründe sehen die Befragten zum einen in den Beratungskosten. Zum anderen wird die aufwendige Beratersuche angeführt. Viele Hauseigentümer haben auch Zweifel an Eignung und Qualifikation der Berater und sehen daher von einer Beauftragung ab.

Warum ist eine Energieberatung wichtig?
Eine Energieberatung ist eine Dienstleistung wie andere auch, etwa vergleichbar mit einer Steuerberatung. Der Steuerberater prüft die persönlichen Verhältnisse und berät anhand seiner Berechnungen dahingehend, wie Steuern eingespart werden können. Der Energieberater geht im Grunde ähnlich vor. Er prüft das Haus auf den Brennstoff- und Energieverbrauch sowie auf vorhandene Schwachstellen. Anhand seiner Untersuchung und Berechnungen zeigt er auf, wie und mit welchen Maßnahmen zukünftig Energie und damit Kosten gespart werden können.
Dafür ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung zu Bauten, Baustoffen, Bauphysik, Gebäudetechnik, Gesetzen und Normen erforderlich. Eine Energieberatung kann, je nach den Bedürfnissen und Zielen des Hauseigentümers, ganz unterschiedlich ausfallen. Wichtig ist, ein unabhängiger Berater verkauft nichts. Er weiß was technisch möglich und was gesetzlich gefordert ist und wägt ab, welche Maßnahmen in welcher Reihnenfolge  tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll sind. Was wirklich umgesetzt wird, entscheidet der Bauherr.

Ist ein Energieberater zu teuer?
Was viele vergessen: Eine Vor-Ort-Energieberatung umfasst nicht nur den Termin im Haus. Pläne, Baubeschreibung, Heizkostenabrechnung und weitere Unterlagen müssen eingesehen und das Gebäude mit allen seinen Einzelheiten in einer Software erfasst und berechnet werden. Sinnvolle Maßnahmen werden nach ihren Einsparpotenzialen, Nutzungsgegebenheiten und finanziellen Möglichkeiten individuell erarbeitet.
Der durchschnittliche Stundensatz eines Energieberaters ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Rahmen einer Marktstudie von Prognos in 2013, wurden bei Energieberatungen vor Ort Stundensätze von 15 bis 22 € aufgerufen. Diese weit unter den marktüblichen Sätzen für freiberuflich tätige Architekten und Ingenieure.
Die Kosten für eine, vom BAFA geförderte, Vor-Ort Beratung betragen für ein Einfamilienhaus je nach Region durchschnittlich 760 € bis zu 920 €. Bei einem BAFA-Zuschuss von 400 € beträgt der Anteil für den Hauseigentümer durchschnittlich 360€ bis 520 €. Weitere Zuschüsse zur Energieberatung finden Hauseigentümer kostenlos unter www.foerderdata.de. Über 400 Energieberatungs-Zuschüsse sind derzeit in der Fördermittel-Datenbank gelistet.

Energieberatersuche
Insgesamt ist die Auswahl des geeigneten Beraters nicht ohne. Hauptgrund:  Energieberater ist keine geschützte Berufsbezeichnung, letztlich kann sich jeder so bezeichnen. Insofern muss man hinsichtlich Berufsgruppe, Ausbildung und Zusatzqualifikationen etwas genauer hinschauen.
Unabhängige Energieberater haben sich oftmals in deutschlandweiten Netzwerken, wie dem Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN e.V.) zusammengeschlossen. Wer Mitglied etwa im DEN e.V. werden will, muss bestimmte Qualifizierungen, Aus- und Weiterbildungen und Praxiserfahrung nachweisen. Solche Netzwerke vereinfachen die  Suche für den Hauseigentümer. Ebenfalls profitieren die vom regen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch unter den Beratern. Der Bauherr kann einen Berater in seiner Nähe über eine einfache Online-Suche (onlineberatung.den-ev.de) finden. Dabei können bestimmte Beratungsschwerpunkte bereits von vorn herein ausgewählt werden.

In der Energieeffizienz-Experten Liste sind alle Energieberater, die von BAFA und KfW für eine Förderung anerkannt werden. Die Expertenliste wurde vom BMWi, vom ehemaligen BMVBS, der BAFA und der KfW eingerichtet. Ausgehend von bestimmten Grundqualifikationen sind weitere Zusatzqualifikationen im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz definiert. Dadurch soll eine einheitlich hohe Qualität der eingetragenen Experten in der Liste gewährleistet werden. Wichtig : Die KfW spricht von einem Sachverständigen, auf der Liste heißt er Energieeffizienz-Experte – gemeint ist letztendlich ein neutraler Energieberater, der alle Qualifizierungen mitbringt.

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein

Deutschland ist Energieeffizienz-Weltmeister

28. Juli 2014

Nach einem Energieeffizienz-Ranking der 16 wichtigsten Wirtschaftsnationen führt Deutschland, gefolgt von Italien, der Europäischen Union auf Platz 3 sowie China und Frankreich, beide auf Platz 4. US-Experten bewerten die Nationen für das “Council for an Energy-Efficient Economy” (ACEEE) nach tatsächlichen Fortschritten und politischen Zielstellungen in 31 Kriterien, darunter der Energieverbrauch öffentlicher Gebäude, Förderprogramme für Energieeffizienz, die Existenz nationaler Effizienzzielen und die Energieintensität der Industrie. Auf alle 16 bewerteten Nationen entfallen insgesamt 71 % des weltweiten Energieverbrauchs.

Es gibt noch viel zu tun
Die Bereiche Gebäude, Industrie und Verkehr wurden separat bewertet, die Ergebnisse zeigen, dass auch Deutschland  besonders in diesen Bereichen erheblichen Handlungsbedarf hat. Die Experten verweisen darauf, dass die Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Deutschland zu gering seien und das Erreichen der politischen Zielstellungen sichergestellt werden müssen.
Geht es nach der Bundesregierung, soll Deutschland gegenüber 2008 seinen Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 % und den Stromverbrauch um 10 % senken. Derzeit stehen wir bei 4,3 %  eingesparter Primärenergie und 1,9 % Einsparung im Stromsektor.

Staat stellt 1,8 Mrd. € zur Gebäudesanierung
Im Gebäudebereich liegt das vor allem an der niedrigen Sanierungsquote. Im Schnitt müssten 2 % aller bestehenden Häuser pro Jahr modernisiert werden. Momentan beträgt die Rate nur 0,8 %. Eigentümer werden bei Energieeffizienzmaßnahmen am Haus mit staatlichen Förderprogrammen unterstützt. Derzeit stehen 1,8 Mrd. € zur Finanzierung des CO2 Gebäudesanierungsprogramms für das Jahr 2014 bereit. Wer sein Haus saniert, um zukünftig selbst Energie und Kosten zu sparen, kann dafür auf eine Förderung zurückgreifen.

Über 6.000 Fördermöglichkeiten für Bauherren und Modernisierer
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stellt zinsgünstige Sanierungskredite im Programm „Energieeffizient Sanieren“ bereit. Für die ersten Jahre beträgt der Zinssatz  1,0 %, das schafft Finanzierungsspielraum und spart Zinsen. Private Eigentümer können alternativ einen Zuschuss ab 10 % der Kosten (bis zu 5.000 €) für ihre einzelnen Modernisierungsmaßnahmen nutzen. Vorteil: Der braucht nicht zurückgezahlt werden.  Wer bei seiner neuen Heizung auf erneuerbare Energien setzt, etwa eine Pellet-Heizung, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage einbaut, bekommt einen Zuschuss vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) dazu.

Doch nicht nur der Staat fördert. Städte, Gemeinden, Landkreise und Bundesländer beteiligen sich mitunter an den Modernisierungskosten. Die Fördermitteldatenbank foerderdata.de stellt alle Informationen zu  über 6.000 aktuelle Bau- und Modernisierungsförderungen bereit. Die Online-Auskunft ist kostenlos.

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Heizung · Fördermittel Solaranlage · Fördermittel Wärmedämmung

Weltweit erstes Aktivhaus

25. Juli 2014

Passivhaus, Plusenergiehaus – in einem Forschungsprojekt wurde in der Stuttgarter  Weißenhofsiedlung das weltweit erste „Aktivhaus“  gebaut. Aktiv soll das Haus selbst, mittels ausgeklügeltem Energiekonzept und einer lernenden Gebäudesteuerung  auf Veränderungen reagiert, die den Energieverbrauch und den Komfort der Bewohner beeinflussen.

Dabei kamen innovative Materialien zum Einsatz,  z.B. eine hoch gedämmte Vakuumverglasung. Die Terrasse klappt das Haus zur Verschattung der großen Glasfront selbst hoch. Die Heizwärme wird durch eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Eisspeicher gewonnen. Geheizt wird über Fußbodenheizung, Wand- und Deckenheizung. Dazu nutzt die Heizung Daten vom Wetterdienst und kann sich so automatisch anpassen. Mit Photovoltaik wird Strom erzeugt und im Haus gespeichert. Mit der Energie, die das Haus selbst nicht braucht, werden zwei Elektroautos und das Nachbarhaus versorgt. Das für Heizung, alle Geräte im Haus und die Autos immer Strom da ist, sorgt das Haus durch eine ausgeklügelte Gebäudesteuerung selbst.

Ob das „Aktivhaus“ alltagstauglich ist, wird in den nächsten 3 Jahren getestet. Dazu werden  alle Daten zum Haus, zur Technik und den Probe-Bewohnern erfasst und ausgewertet. Nach Abschluss des Forschungsprojekts soll das Gebäude vollständig abgebaut werden.  Nach den Projektbeteiligten kann das Haus komplett recycelt und so in den natürlichen Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

„Schaufenster LivingLab BWe mobil“
Das Aktivhaus ist Teil des Projektverbunds „Schaufenster LivingLab BWe mobil“ im Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“. Mit dem Programm fördert die Bundesregierung die  Umsetzung von Pilot- und Großprojekten im Themenbereich Elektromobilität. Für das Gesamtprogramm mit insgesamt 4 Schaufenster-Regionen stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. Im baden-württembergischen Schaufenster LivingLab BWe mobil erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis. Dabei werden sie  zusätzlich vom Land Baden-Württemberg und von der Region Stuttgart unterstützt. Die Projekte werden zum Großteil von den teilnehmenden Unternehmen mitfinanziert. So erfolgten z.B. die Planung des Aktivhauses durch ein Planungsbüro und die Errichtung durch eine Fertighausfirma kostenfrei, weitere Unternehmen unterstützen das Projekt finanziell und inhaltlich.

http://www.aktivhaus-b10.de/home/

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein · Fördermittel Fenster · Fördermittel Solaranlage

Schwalmstadt gibt Zuschuss zur Haussanierung

23. Juli 2014

Anreizprogramm für Stadtumbaugebiete

Hauseigentümer in Schwalmstadt / Hessen können zukünftig Fördergelder für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen von der Stadt erhalten. Vorausgesetzt: ihr Haus befindet sich in einem der Stadtumbaugebiete Bahnhofstraße/Wieragrund oder Festung Ziegenhain. Gefördert werden u.a. die Sanierung und Aufwertung von im öffentlichen Raum sichtbaren Fassaden (z.B. Außenputz, Fassadenanstrich, energetische Sanierung) oder die Modernisierung von Wohnungen und leerstehenden Ladenflächen. Wer mindestens 2.500 € investiert und die Maßnahme vor Beginn beim Bauamt der Stadt beantragt, kann den Zuschuss von 85 % der Kosten, die nicht durch nachhaltig erzielbare Erträge (wie Mieten) finanziert werden können, nutzen. Die Stadt räumt eine maximale Förderung von bis zu  20.000 € je Objekt ein. Auch Beratungs-, Architekten- und Ingenieurleistungen für die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen, werden bezuschusst.

Stadtumbau Hessen
Die Fördermittel werden im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau in Hessen“ gewährt. Die Stadt erhält hierfür eine ca. 70 prozentige Förderung  vom Bund und vom Land Hessen. Bisher wurden von der Stadt die Stadtumbau-Projekte „Paradeplatz“ und „Bahnhofsumfeld“ durchgeführt. Mit dem Anreizprogramm will Schwalmstadt gezielt private Maßnahmen fördern, um eine nachhaltige städtebauliche sowie funktionale Stärkung in beiden Gebieten zu erzielen.

In Hessen sind derzeit 92 Städte und Gemeinden in die Förderung aufgenommen. Ein Handlungsschwerpunkt Hessens liegt in der interkommunalen Kooperation vor allem kleinerer und mittlerer Kommunen in Nord- und Mittelhessen. Diese sind besonders vom Bevölkerungsrückgang und dem wirtschaftlichen Strukturwandel betroffen.

Weitere Infos zum Anzeizprogramm in Schwalmstadt: www.schwalmstadt.de
Kostenlose Fördermittelsuche für Ihr Bau- oder Modernisierungsvorhaben: www.foerderdata.de

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein · Fördermittel Fenster · Fördermittel Wärmedämmung

BAFA Zuschuss zur Energieberatung

22. Juli 2014

BAFA wertet Zuschussprogramm zur Vor-Ort Beratung aus

Vor-Ort-Energieberatungen werden staatlich bezuschusst. Entsprechen Energieberatung und Bericht den Anforderungen, gibt es einen Zuschuss von 400 € für Ein- und Zweifamilienhäuser und 500 € für Mehrfamilienhäuser vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Seit 1998 setzt das BAFA das Förderprogramm fürs BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft) um. Das Gesamtfördervolumen der Vor-Ort-Beratung lag 2012 bei rund 4,9 Mio. €. 16.247 Förderanträge wurden bewilligt.

Aktueller Evaluierungsbericht
In ihrem, im Juni veröffentlichen Evaluierungsbericht, hinterfragte das BAFA u.a., welche Effekte die Vor-Ort-Beratung im Hinblick auf energetische Sanierungen hat und in welchem Umfang Energieeinsparungen und CO2-Minderungen erzielt werden. Dazu wurden sowohl Hauseigentümer als auch Energieberater befragt. Durch die Beratungen wissen 84 % der Hauseigentümer nun, welche Maßnahmen an ihrem Haus langfristig sinnvoll sind. Über 90 % der Hauseigentümer haben im Anschluss an eine geförderte Vor-Ort-Beratung energetische Sanierungsmaßnahmen umgesetzt oder fest eingeplant. Ein Euro Programmkosten löst nach dem Bericht zusätzliche Sanierungsmaßnahmen von 20 € aus. Insgesamt waren ca. 90 % der Hauseigentümer mit der Beratung und dem Energieberater zufrieden und würde die Beratung weiterempfehlen.

Starker Rückgang bei der Nachfrage
Der Bericht verdeutlicht allerdings auch, dass sich im Zeitraum von 2009 bis 2012 die Zahl der Anträge halbiert hat. Den Rückgang führt das BAFA auf eine Vielzahl von Hauseigentümern zurück, die nur kleine Modernisierungen ohne entsprechende Beratung durchführen. Zunehmend werden allerdings auch preisgünstigere, abgespeckte Energieberatungsangebote genutzt.
Über 66% der geförderten Hauseigentümer entschieden sich auf Grund des staatlichen Zuschusses, die Vor-Ort-Beratung in Anspruch zu nehmen und ihre Beratungskosten dadurch zu senken. Die Hälfte der Beratenen ist nicht bereit, mehr für eine Vor-Ort-Beratung zu zahlen. Der Bericht ergab, dass die Beratung für Hauseigentümer teurer, aber für die meisten Energieberater nicht kostendeckend ist.

Ist die Beratung wirklich zu teuer?
Viele Gebäudebesitzer scheuen sich, in eine umfängliche Energieberatung zu investieren. Doch, ist die Leistung wirklich zu teuer? Die Beratung ist gleichzusetzen mit anderen Beratungsleistungen, wie eine Steuerberatung oder eine Rechtsberatung. Eine fundierte Aus- und Weiterbildung zu Bauten, Baustoffen, Bauphysik, Gebäudetechnik, Gesetze und Normen ist dafür erforderlich.

Doch der durchschnittliche Stundensatz eines Energieberaters ist in den letzten 6 Jahren deutlich gesunken. Auf Basis der Daten aus der BAFA-Befragung ergibt sich für den Energieberater ein durchschnittlicher Stundenlohn von 24 bis 31 € netto. Der variiert zudem deutlich zwischen den einzelnen Bundesländern, 2007 lag der Netto-Stundensatz bei ca. 36 €. Im Rahmen einer Marktstudie von Prognos in 2013, wurden bei Energieberatungen vor Ort Stundensätze von 15 bis 22 € aufgerufen. So oder so liegen diese weit unter den marktüblichen Sätzen für freiberuflich tätige Architekten und Ingenieure.

Was viele vergessen: Die Vor-Ort-Beratung umfasst nicht nur den Termin im Haus. Pläne, Baubeschreibung, Heizkostenabrechnung und weitere Unterlagen müssen eingesehen und das Gebäude mit allen seinen Einzelheiten in einer Software erfasst und berechnet werden. Sinnvolle Maßnahmen werden nach ihren Einsparpotenzialen, Nutzungsgegebenheiten und finanziellen Möglichkeiten individuell erarbeitet.

Energieberater benötigten 2012 für eine Vor-Ort Beratung nach Richtlinie ca. 20 bis 30, im Durchschnitt 28 Stunden. Der Evaluierungsbericht ergab, dass die Vor-Ort-Beratungen bei den bestehenden Mindestanforderungen für die meisten Energieberater nicht kostendeckend sind, obwohl die durchschnittlichen Beratungskosten für ein Einfamilienhaus von durchschnittlich 764 € (2009 bis 2012) auf durchschnittlich 917 € (Juli 2012 bis Juli 2013) anstiegen. Bei einem Zuschuss von 400 € beträgt der Anteil für den Hauseigentümer durchschnittlich 364 bis 517 €. Den Rest gibt der Staat dazu. Dazu laufen beim BAFA Verwaltungskosten von 70 € pro bearbeiteten Antrag auf, davon 54 € für sogenannte administrative Kosten und 16 € für die technische Prüfung der Berichte auf.

Änderungen seit Mai 2014
Um Nachfrage und Qualität der geförderten Vor-Ort-Beratungen zu halten, hat das BAFA in Abstimmung mit dem BMWi Anfang Mai bereits erste Änderungen getroffen. So wurde das Kumulierungsverbot aufgehoben. Die förderfähigen Beratungskosten für eine Vor-Ort-Beratung können zusätzlich durch einen Zuschuss von  Bundesland, Stadt, Gemeinde oder Energieversorger aufgestockt werden. Regionale Zuschüsse zur Energieberatung finden Hauseigentümer kostenlos unter www.foerderdata.de. Über 400 Energieberatungs-Zuschüsse sind derzeit in der Fördermittel-Datenbank gelistet.
Weitere Änderungen betreffen das Ziel der Beratung, ein KfW-Effizienzhaus-Niveau zu erreichen. Im Rahmen des Maßnahmenplans muss nun nur noch der erste Sanierungsschritt nach einem der einschlägigen Bundesförderprogramme förderfähig sein. Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Maßnahmen reicht es zukünftig aus, wenn im Beratungsbericht auf die einschlägigen Bundesförderprogramme hingewiesen wird. Die persönliche Erläuterung des Beratungsberichts kann seit Mai am Telefon erfolgen.

Für wen lohnt sich eine geförderte Vor-Ort Beratung
Eine umfassende und vom BAFA geförderte Vor-Ort Beratung mit detaillierter Berechnung verschiedener Modernisierungsvarianten, deren Investitionskosten und Fördermöglichkeiten ist die ausführlichste Beratungsleistung. Sie dient als Ausgangspunkt und Fahrplan für geplante Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude. Sie ist somit sinnvoll für alle, die umfassende Sanierungsmaßnahmen planen. Auch für diejenigen, die ihr Haus Schritt für Schritt modernisieren wollen, ist die vorherige Planung und Abstimmung der Einzeletappen wichtig, um auch so die bestmögliche Energieeinsparung zu erreichen und unnötige Mehrkosten oder gar Fehlinvestitionen zu vermeiden.
Geht es in erster Linie darum, Energiekostenkosten zu senken, ohne in große Baumaßnahmen zu investieren, kann bereits ein einfaches Beratungsgespräch weiter helfen. Solche Initialberatungen werden beispielsweise über die Verbraucherzentralen angeboten. Ein Besuch eines Energieberaters vor Ort wird meist notwendig, wenn es um eine Beurteilung des baulichen Wärmeschutzes oder der Haustechnik geht. Auch ohne Berechnungen, kann der aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung den vorgefundenen Zustand bewerten und Maßnahmenempfehlungen geben.

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein

Ab 1. August heißt es wieder: „Deutschland macht Plus“

21. Juli 2014

1.200 € Zuschuss zur neuen Brennwertheizung

Nach dem Erfolg der Aktion „Deutschland macht Plus“ startet das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) am 1. August 2014 eine Neuauflage der Heizungs-Aktion. Neu sind eine vereinfachte Teilnahme und das erweiterte Konzept mit noch mehr finanzieller Unterstützung für Hauseigentümer. Für eine Heizungsmodernisierung können sich Heizölkunden im Rahmen der Aktion einen Energiesparzuschuss von insgeamt 1.200 €  sichern.

1. Aktionsprämie:
Kunden, die sich für ein modernes Öl-Brennwertgerät eines teilnehmenden Geräteherstellers entscheiden, erhalten vom IWO eine Aktionsprämie in Höhe von 300 €. Dafür müssen sie nach der Modernisierung bei einem teilnehmenden Mineralölhändler mindestens 1.500 Liter Heizöl tanken. Die Aktionsprämie wird mit 200 € vom Gerätehersteller finanziert, 100 € trägt der Mineralölhandel. Heizungsbauer müssen sich für die Teilnahme an der Aktion nicht mehr registrieren, alle Betriebe können somit von „Deutschland macht Plus“ profitieren.

2. Fördermittelservice
Neu ist auch die Einbindung eines Fördermittel-Services, mit dem IWO die Modernisierer zusätzlich unterstützt. So können Hauseigentümer einfach und unbürokratisch von staatlichen Förderzuschüssen profitieren. Im Fördermittelservice ermitteln versierte Ingenieure, Architekten und Energieberater die bestmögliche Förderung von Staat, Ländern, Städten, Gemeinden und Energieversorgern. Sie greifen dabei auf die umfassendste Fördermittel-Dantenbank (foerderdata.de) zurück. Hier sind über 6.000 Förderungen zum Bauen und Modernisieren aktuelle hinterlegt, 260 Förderungen davon allein für neue Öl-Brennwertheizungen. In der Regel kann mit einem Zuschuss von 10 % der Kosten gerechnet werden. Das sind für den Modernisierer noch einmal rund 900 € Zuschuss, zusätzlich zur Aktionsprämie, zusammen also 1.200 €, die nicht aus der eigenen Tasche gezahlt werden müssen. Der Service sorgt dafür, dass die Kriterien für den Zuschuss eingehalten werden und bereitet auch die Fördermittelanträge vor.

Geplant ist ein Aktionszeitraum bis zum 31. Dezember 2015.
Zur Aktion: www.deutschland-macht-plus.de

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein · Fördermittel Heizung

Hauseigentümer sind mit ihrer Dämmung zufrieden

17. Juli 2014

Wärmedämmung steht derzeit im Fokus vieler Diskussionen in Presse und Medien. Studien, Gutachten, Szenarien, Prognosen, doch was sagen die dazu, die ihr Haus schon gedämmt haben? Rund 5.000 Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern aus ganz Deutschland wurden jetzt vom Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) zu ihren Dämmmaßnahmen online befragen. Mit 551 haben 11 % der Eigenheimbesitzer die Fragen beantwortet.

Über 91 % davon haben in den letzten Jahren bereits Dämmmaßnahmen am Haus durchgeführt oder planen dies innerhalb der nächsten 2 Jahre. Die Dämmung der Fassade und des Daches wurden mit jeweils etwa 60 % am häufigsten angegeben. Die Veranlassung, Dämmmaßnahmen am Haus durchzuführen, sahen 80 % darin, ihren Energieverbrauch bzw. die Heizkosten zu senken. 77 % der Befragten sind mit den durchgeführten Dämmmaßnahmen „zufrieden bis sehr zufrieden“. Nach Angaben der Hausbesitzer sparen die durch ihre Fassadendämmung Energie in Höhe von 20 bis zu 40 % , bei der Dachdämmung 10 bis 20 % und bei der Dämmung der obersten Geschossdecke 5 bis 10 %.

Wohlfühl-Faktor gewinnt an Bedeutung!
Überraschend: 62 % nannten als Motiv für die energetische Sanierung, eine Steigerung des Wohnkomforts und ein behaglicheres Wohnklima. Was bisher eher als praktischer Nebeneffekt in den Köpfen vieler rangierte, wird mehr und mehr zum Grund für eine Modernisierung.

Nicht vergessen:
Für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen am Haus gibt es finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Förderkrediten. Bund, Länder, Städte oder Gemeinden beteiligen sich so mitunter an den Kosten. In Deutschland stehen aktuell über 500 Wärmedämm-Förderungen (foerderdata.de) bereit. In der Regel kann mit 10 % der Kosten, mitunter sogar mehr gerechnet werden. Profitieren kann allerdings nur, wer die Fördertöpfe kennt und die Mittel beantragt.

Zur kostenlosen Fördermittelsuche www.foerderdata.de

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein

KfW senkt Zinsen für Bauherren und Hauseigentümer

16. Juli 2014

Zinssenkung zum 16. Juli 2014

Wer in Wohneigentum, Hausbau, Modernisierung oder Erneuerbare Energien investieren will, kann von der erneuten Zinssenkung der KfW-Kredite profitieren.  Die zinsgünstigen Förderkredite helfen sparen. Vor allem in den ersten Jahren der Finanzierung müssen viel weniger Zinsen zurückgezahlt werden, als bei marktüblichen Krediten. Je nach Kreditvariante können Zinsbindung, Laufzeit und tilgungsfreie Anlaufjahre gewählt werden. Der günstige Zinssatz wird so wahlweise, i.d.R. für die ersten 5, 10 oder 20 Jahre festgeschrieben.

Einen Kredit im „Wohneigentumsprogramm“ gibt es ab derzeit 1,61 %. Hier werden keine Anforderungen an den Energiestandard von Wohnung oder Haus gestellt. Wer besonders energieeffizient baut, kann den „Energieeffizient-Bauen“ Kredit ab weiterhin 1,26 % nutzen. Für Passivhäuser gibt es einen zusätzlichen Tilgungszuschuss. Die KfW erlässt hier 5 % bis 10 % der Kreditsumme. Modernisierungen mit Energiesparfaktor können weiterhin zu 1,0 % im Programm „Energieeffizient Sanieren“ finanziert werden. Private Hauseigentümer können als Alternative auch den KfW-Zuschuss ab 10 % der Kosten nutzen.  Die Wohnraumanpassung für Familie und Alter wird im Programm „Altengerechter Umbauen“ ebenfalls ab 1,00 % gefördert. Auch hier plant die KfW eine Zuschuss-Variante. Der “Ergänzungskredit” für Heizungen auf Basis  Erneuerbarer Energien (Pellet, Holz, Wärmepumpe oder Solar) kann nun zu 1,87 % abgerufen werden. Der BAFA Zuschuss kann hier gleichzeitig genutzt werden!

Übersicht der aktuellen Konditionen:

Welches Programm für ein geplantes Bau- oder Modernisierungsvorhaben passt, sagt die kostenlose Fördermittelauskunft unter www.foerderdata.de.
Mit  der Suchanfrage werden über 6.000 Förderungen verschiedenster Fördergeber gleichzeitig abgefragt.

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein · Fördermittel Fenster · Fördermittel Heizung · Fördermittel Wärmedämmung

KfW senkt Zinsen für Erneuerbare-Energien-Kredite und Kommunalkredite

16. Juli 2014

Investieren trotz klammer Haushalts- oder Unternehmenskasse leicht gemacht.

Ab 16. Juli 2014 können Kommunen und Unternehmen ebenfalls von der weiteren Zinssenkung für KfW Förderkredite profitieren. Finanzierungsmöglichkeiten von bis zu 100 % der Investitionen zu niedrigen Zinsen sprechen für sich.

Erneuerbare Energien
Photovoltaik und andere Anlagen zur Ökostrom-Erzeugung können im Programm „Erneuerbare Energien Standard“ ab derzeit 1,10 % finanziert werden, Stromspeicher sogar ab nur 1,0 %. Der Programmteil „Premium“ gewährt Förderkredite für Erneuerbare-Energien-Anlagen zur Erzeugung von Wärme.  Die können derzeit ab 1,00 % über die KfW finanziert werden.

Investitionskredite für Kommunale und Soziale Unternehmen
Kommunale und Soziale Unternehmen können den „IKU – Investitionskredit“ nun ab 1,61 % wahrnehmen,  der „IKU –Kredit  Kommunale Energieversorgung“ kann ab 1,15 % genutzt werden, der „IKU –Kredit  Barrierearme Stadt“ steht weiterhin ab 1,00 % zur Verfügung, die langfristige Finanzierungsvariante über 20 Jahre wurde auf nun 1,21 % gesenkt.

Für Städte und Gemeinden stehen extra Programme (IKK-Programme) mit niedrigeren Zinsen bereit. Die werden allerdings tagesaktuell von der KfW veröffentlicht. Beispielsweise der “IKK– Investitionskredit Kommunen“, für Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur, konnte am  16.Juli 2014 zu 0,83 % (tagesaktueller Zinssatz) abgerufen werden.

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein · Fördermittel Heizung · Fördermittel Solaranlage

Radeln für ein gutes Klima

15. Juli 2014

Die Radinfrastruktur können Sädte und Gemeinden mit Hilfe von einem staatlichen Zuschuss verbessern

Der Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis lädt alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und im Team mit ihren Bürgern möglichst viele Fahrrad-Kilometer für ihre Kommune zu sammeln. Ziel der Kampagne ist zum einen, die Nutzung des Fahrrads im Alltag zu etablieren und möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen. Über 78 % der Deutschen besitzen ein Fahrrad. Von allen Fahrwegen, die die Deutschen zurücklegen, werden allerdings nur 10 % geradelt (UBA). Der Beitrag zum Klimaschutz: Etwa 7,5 Mio. Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn zirka 30 % der Kurzstrecken bis zu 6 km in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, so das BMVBS.

Teilnehmen
Am Stadtradeln können deutschlandweit alle Kommunen teilnehmen, gewertet werden alle Fahrrad-km der angemeldeten Teams an insgesamt 21 zusammenhängenden Tagen. Der Aktionszeitraum kann im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September von der Stadt selbst festgelegt werden. Die besten Radler und Teams werden vor Ort durch die Kommunen ausgezeichnet. Das Klima-Bündnis prämiert mit Abschluss der Kampagne deutschlandweit die drei bestplatzierten Kommunen in drei verschiedenen Kategorien.

„Es läuft prima und macht richtig Freude“, berichtet Roland Kern, Bürgermeister von Rödermark / Hessen. Jeden Tag hat er das Fahrrad für seine Dienstwege zum Rathaus und in der Stadt benutzt. „Insgesamt waren es bis jetzt 126 km, auf denen ich kein Benzin verbraucht habe. Zwei Wochen habe ich kein Auto angerührt – auch nicht privat. Schon jetzt steht fest, dass ich auch in Zukunft viel öfter mit dem Fahrrad unterwegs sein werde.“ Vom 28. Juni bis 18. Juli 2014 nehmen 149 Rödermärker an der Aktion teil. In der ersten Woche wurden bereits 22.790 km mit dem Fahrrad zurückgelegt und dabei 3.281,8 kg CO2 vermieden. Selbst für Termine außerhalb, nimmt der Bürgermeister das Stadtradeln zum Anlass, das öffentliche Verkehrsnetz im Rhein-Main-Gebiet selbst auf Fahrradtauglichkeit zu testen. „Eine Strecke nach Bad Homburg zu einem Treffen mit dem Finanzminister lief über die S und U-Bahnen in Frankfurt. Wegen des Umsteigens an der Hauptwache wäre die Mitnahme eines Fahrrads kaum möglich gewesen“, stellte Kern selbst fest.

Investitionszuschüsse zur Verbesserung des Radverkehrs
Auch hier will die bundesweite Kampagne ansetzen. Ein weiteres, wichtiges Ziel ist es, die Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen. Nach Angaben einer Studie der Verbraucherzentrale fehlt es 40 % der Befragten an ausreichend Fahrradwegen und 47 % an geeigneten Fahrradabstellplätzen. Hier müssen Landkreise, Städte und Gemeinden ran.

Die können für geplante Investitionen im Rahmen der Kommunalrichtlinie Zuschüsse beantragen. Im Rahmen eines integrierten Klimaschutzkonzepts oder Klimaschutzteilkonzepts Mobilität können Kommunen seit 2014 mit Investitionszuschüssen vom Staat rechnen. Förderfähig sind u.a. die Einrichtung von Wegweisungssystemen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Dies können beispielsweise die Ergänzung vorhandener Wegenetze für den Radverkehr, aber auch die Einrichtung hochwertiger Radabstellanlagen an Verknüpfungspunkten mit dem öffentlichen Verkehr sein. Im Regelfall erfolgt die Förderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Anträge können wieder im ersten Quartal 2015 gestellt werden.

Zwischenfazit
Bis Mitte Juli (15.7.2014) nahmen in diesem Jahr bundesweit bereits über 58.256 Radfahrer am “Stadtradeln” teil. Sie legten bisher insgesamt 8.870.783 km mit dem Fahrrad zurück. Dabei wurden insgesamt bereits 1.2 Mio.kg CO2 vermieden. 30 Kommunen sind bereits fertig, über 190 fahren und sammeln gerade, 94 weitere gehen noch an den Start. Schaut man sich das Ergebnis, der bereits fertigen 30 Kommunen genauer an, kommen im Durchschnitt pro Kommune knapp 119.000 km zusammen, das entspricht einer Co2-Einsparung von ca. 29.000 kg. Je Teilnehmer kommt das im Durchschnitt ca. 192 km per Rad und einer Co2-Einsparung von 23 kg gleich.

Weitere Informationen: www.stadtradeln.de
Fördermittelauskunft: www.foerderdata.de

→ Keine KommentareTags: Fördermittel Allgemein