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Energiepolitik – Einigung sieht höhere Förderung vor

3. Juli 2015

Der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) steht, einige Maßnahmen und deren Umsetzung hingegen waren in Politik und Wirtschaft bisher heiß umstritten. Die Parteichefs haben sich nun vor der Sommerpause anscheinen zu den wichtige Fragen der Energiepolitik abgestimmt. Horst Seehofer, Kanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble einigten sich in den letzten Tagen  zu den Streitfragen.

Statt „Klimaabgabe“ für alte Kohlekraftwerke nun „Klimareserve“

Alte Kohlekraftwerke sollten ursprünglich mit einer Klimaabgabe beleget werden. Union, Wirtschaft und Gewerkschaften befürchteten den Verlust von Tausenden Arbeitsplätzen in der Kohleindustrie und lehnten diese Klimaabgabe vehement ab. Die Einigung sieht nun vor, die Braunkohlekraftwerken für vier Jahre in eine „Klimareserve” zu überführen. Anschließend sollen Kraftwerksblöcke mit einer Kapazität von 2,7 Gigawatt Strom im Zeitraum von 2017 bis 2020 stillgelegt werden. Die „Klimareserve” soll laut einem Papier des Bundeswirtschaftsministeriums zu Co2-Einsparungen von 12,5 Millionen Tonnen bis 2020 führen.

Höheres Förderbudget für Verbraucher und Kommunen

Um private Investitionen zu fördern und Investitionslücken zu schließen, standen auch die Fördertöpfe zur Diskussion. Eine gezielte Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungen soll zusätzliche vier Millionen Tonnen einsparen. Das Förderbudget dafür solle von derzeit 0,5 auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt werden. Die Fördermittel für Verbraucher und Kommunen sollen bis 2020 um bis zu 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden. Mit diesem Maßnahmenpaket für Energieeffizienz sollen 5,5 Millionen Tonnen CO2 Eingespart werden.

Was die Beschlüsse kosten

Bundeswirtschaftsminister Gabriel stellte klar, dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben sei. Laut ihm werden die in Summe milliardenschweren Energie-Beschlüsse zu einem erheblichen Teil auch mit Steuergeld bezahlt. Finanzminister Schäuble muss die Fördermittel aus dem Bundeshaushalt bereitstellen und wohnte daher den Verhandlungen bei.

Die Förderung von mehr Energie-Effizienz bei Verbrauchern und Kommunen sollen ab 2016 zusätzlich mit rund 1,2 Milliarden Euro über den Energie- und Klimafonds des Bundes finanziert werden. ” Die KWK-Förderung müssen vor allem private Stromkunden und Mittelstand über eine höhere KWK-Umlage beim Strompreis bezahlen. Die beschlossene Klimareserve wird nach derzeitigen Schätzungen der Bundesregierung allein Stromkunden und Steuerzahler einmalig ein bis zwei Milliarden Euro mehr kosten sowie 230 Millionen pro Jahr.

Ziel des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)

Energieeffizienz bildet neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien die zweite wichtige Säule der Energiewende. Politisches Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 gegenüber 2008 um 20 Prozent zu senken und bis 2050 zu halbieren. Mehr aus Energie machen: Wie Energie effizienter eingesetzt und zugleich Klima und Geldbeutel geschont werden kann – im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) legte die Regierung dazu zahlreiche Sofortmaßnahmen sowie weiterführende Arbeitsprozesse fest. Ob „Energieeffizienz in Gebäuden”, „Energiesparen als Rendite- und Geschäftsmodell”, „Eigenverantwortlichkeit für Energieeffizienz” oder „Verkehr” – grundsätzlich wird in allen Handlungsfeldern auf informieren, fördern und fordern gesetzt. Mehr zum NAPE

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Bayern legt 10.000-Häuser-Programm auf

2. Juli 2015

Das neue Förderprogramm  gewährt den „EnergieBonusBayern” für innovative Gebäude und Heizsysteme.

Ab September will Bayern seinen Bauherren und Hauseigentümern, die in zukunftsfähige Gebäude investieren oder ihre ineffiziente Heizungsanlage vorzeitig austauschen wollen, mit einem neuen Zuschuss-Programm finanziell unter die Arme greifen.

Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern können dann den „EnergieBonusBayern“ beantragen. Der wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 € je Wohneinheit und je nach Energiestandard des Hauses gewährt. Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Programmteilen „EnergieSystemHaus” und „Heizungstausch„. Die Laufzeit des Programms ist von 2015 bis 2018 angesetzt. Starttermin ist der 15. September 2015. Bauvorhaben die bereits vorher begonnen oder abgeschlossen werden, sind nicht förderfähig. Die genauen Förderbedingungen und technischen Anforderungen will das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi) Mitte Juli bekanntgeben. [Mehrlesen →]

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GreenITown: Deutsche Umwelthilfe hilft beim Energiesparen in kommunalen Verwaltungen

1. Juli 2015

DUH optimiert Server und PC-Arbeitsplätze in acht Modellkommunen und entwickelt grüne IT-Infrastrukturen zum Schutze des Klimas

Der Stromverbrauch und die Umweltbelastung bei der Produktion von Bürogeräten belasten die Umwelt zunehmend. Deshalb entwickelt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zusammen mit professionellen IT-Beratern maßgeschneiderte Ansätze für Kommunen zur Optimierung ihrer IT.
Gerade in kleinen und mittelgroßen Städten und Gemeinden mit bis zu 30.000 Einwohnern fehlt oft das passende Fachpersonal, um eigenständig im IT-Bereich Einsparpotenziale aufzudecken und Optimierungen durchzuführen. „Genau diese Lücke wollen wir mit GreenITown füllen”, erklärt Steffen Holzmann, Projektleiter GreenITown. „Mit unserem Grundlagenwissen helfen wir besonders kleinen Kommunen, eigenständig zu erkennen, wo ein konkreter Handlungsbedarf besteht.” [Mehrlesen →]

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Neue Zinssätze bei der KfW

17. Juni 2015

Die KfW hat ihre Zinsen im Juni bereits zweimal geändert, am 10. Juni und zum 16. Juni erneut.

Betroffen sind bei den Bau- und Modernisierungsprogrammen: Das „KfW-Wohneigentumsprogramm“, das Programm „Energieeffizient Bauen“, das Programm „Altengerecht Umbauen“ und der „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“. [Mehrlesen →]

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Bauherrenpreis – KfW-Award Bauen und Wohnen

16. Juni 2015

Die KfW suchte in diesem Jahr Bauherren, die in den letzten fünf Jahren ein Haus besonders intelligent gebaut oder modernisiert haben. Wer sich mit seinem Haus zum diesjährigen Motto: „Intelligent Bauen: modern, effizient, wohnlich.“ für den „KfW-Award Bauen und Wohnen“ beworben hat, konnte sich Hoffnung auf ein lohnendes Preisgeld machen. [Mehrlesen →]

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Wärmepumpen-Tauschaktion

15. Juni 2015

OCHSNER Wärmepumpen stocken die staatliche Förderung noch bis zum 30. Juni zusätzlich auf

Die Wärmepumpen-Tauschaktion vom Heizungshersteller Ochsner geht in den Endspurt. Besitzer einer älteren Wärmepumpe können sich noch bis zum 30. Juni 2015 eine Prämie von 1.000,- € für den Tausch ihrer alten Heizungs-Wärmepumpe sichern. Die Prämie für den Ersatz einer Warmwasser-Wärmepumpe liegt bei 300 ,- €. Zusätzlich erlässt OCHSNER die Hälfte der Inbetriebnahme-Pauschale – und das unabhängig vom Fabrikat der alten Wärmepumpe. Mehr zur Aktion unter: www.ochsner.com/de/upgrade [Mehrlesen →]

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Energetische Modernisierung – Heizkessel und Fenster liegen klar vorn

10. Juni 2015

Die KfW-Bank hat ihre Förderstatistik des letzten Jahres ausgewertet. Herausgekommen ist zum einen ein klarer Trend zur Einzelmaßnahme. Die meisten Hauseigentümer gehen lieber Schritt für Schritt vor, anstatt das ganze Haus mit einmal einer Komplettsanierung zu unterziehen.

Zudem konnten die fünf häufigsten Modernisierungsmaßnahmen am Haus ausgemacht werden. Platz eins belegte der Austausch alter Heizkessel. Neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Pelletheizungen oder andere effiziente Heiztechnik wurden 2014 über 56.500-mal von der KfW gefördert. [Mehrlesen →]

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Rheinland-Pfalz auf der Sonnenseite

5. Juni 2015

Die Energieagentur Rheinland Pfalz zieht in einer Presseinformation Bilanz der installieren Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen im Land. Die Entscheidung für Sonnenenergie steht und fällt dabei oft mit den Marktpreisen und Fördermöglichkeiten.

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Beim Bauen setzen immer mehr Architekten auf Energieeffizienz 

3. Juni 2015

Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult befragte 180 Architekten telefonisch nach den wichtigsten aktuellen Entwicklungen, die aus ihrer Sicht 2015 das Bauen bestimmen. Erste Ergebnisse der Trendstudie wurden nun in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Für 52 % der befragten Architekten ist Energieeinsparung die bestimmende Entwicklung 2015. Ein Drittel der Planer nannte außerdem das verwandte Thema nachhaltiges Bauen. Gesundes Wohnen ist für jeden fünften Architekten ebenfalls ein wichtiger aktueller Bautrend. [Mehrlesen →]

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Hannovers Zuschuss-Programm für Gründächer

2. Juni 2015

BUND und die Stadt Hannover fördern zusammen das Begrünen von Dächern und Fassaden im Stadtgebiet.

Wer denkt, Förderprogramme sind verstaubt und langweilig, der irrt. Auch hier kommt es auf die Teamplayer an, die dahinter stehen. In Hannover initiieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Region Hannover, und der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt das gemeinsame Förderprogramm „Mehr Natur in der Stadt: Dach- und Fassadengrün in Hannover„. Das stellt Hannoveranern lohnende Zuschüsse für Fassaden- und Dachbegrünungen auf privaten, öffentlichen (mit Ausnahme städtischen) sowie auf gewerblichen Grundstücken im Stadtgebiet von Hannover in Aussicht.

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