Förderblog

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Rund ums Wasser

28. August 2015

Mit dem Förderkredit der Bremer Aufbau-Bank können Wohneigentümer Maßnahmen am Haus finanzieren

Ob Wasserschäden durch stark veraltete Wasserrohre im Haus oder überflutete Grundstücke und Kellerräume in Folge von Starkregen und Unwettern: Schäden durch Wasser im Haus sind bei jedem Eigentümer und Bewohner unerwünscht. Um diese vorzubeugen, muss mitunter Geld in die Hand genommen werden. Geld für Material und Fachbetrieb, um Trinkwasser- oder Abwasserleitungen im und zum Haus zu erneuern oder dem Regenwasser auf dem Grundstück herre zu werden.

Förderprogramm für trockene Keller und gesundes Trinkwasser

Hierbei unterstützt das Land Bremen seine Hauseigentümer mit einem eigens aufgelegten Förderprogramm. „Rund ums Wasser“ heißt das Programm der Bremer Aufbau-Bank GmbH. Es bietet Förderkredite für Privatpersonen, die Investitionsmaßnahmen im Bereich der Grundstücksentwässerung, des Trinkwassernetzes oder des Überflutungsschutzes an ihrem Wohneigentum planen. Auch ökologisch nachhaltige Maßnahmen, wie eine Dachbegrünungen, eine Anlage zur Regenwassernutzung oder die Entsiegelung der Grundstücksfläche, sind wesentlicher Bestandteil des Programms.

Die gesamten,  förderfähigen Investitionskosten von 3.000,- Euro bis zu 20.000,- Euro können über 5 oder 10 Jahr mit dem Förderkredit der Landesbank finanziert werden. Dazu muss der Antrag unbedingt vor Beginn der Maßnahme bei der Bremer Aufbau-Bank GmbH eingereicht werden.

Mit dem Förderkredit können folgende Vorhaben finanziert werden:

  • Sanierung von privaten, erdverlegten Abwasserleitungen bis hin zum öffentlichen Anschlusskanal
  • Maßnahmen zum Schutz vor Kanalrückstau
    (z. B. Einbau von Abwasserhebeanlagen)
  • Maßnahmen zum Schutz vor oberflächlich zulaufendem Wasser durch Starkregen und Sturzfluten
  • Maßnahmen der Ökologischen Regenwasserbewirtschaftung
    (wie Dachbegrünungen, Anlagen zur Regenwassernutzung, Versickerungsanlagen oder Entsiegelung)
  • Maßnahmen zur Sanierung von Trinkwasserinstallationen
    (z. B. Austausch von Bleileitungen)

http://www.bab-bremen.de/wohnen-bauen/eigentumskredite.html

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Haus- und Hofflächenprogramm in Wetter (Ruhr)

25. August 2015

Das Förderprogramm startet mit einer Informationsveranstaltung

Die Stadt Wetter (Ruhr) bietet Immobilieneigentümern bald Fördermöglichkeiten im Rahmen des  Haus- und Hofflächenprogramms. Das von Bund und Land mit Fördermitteln unterstützte, Programm startet Ende August.  Private Immobilieneigentümer können dann Zuschüsse zur Erneuerung Ihrer Hausfassaden oder der Aufwertung Ihrer Hofflächen erhalten. Vorausgesetzt das Gebäude steht im Umbaugebiet in der unteren Kaiserstraße, der König- und Bahnhofstraße.

Die Stadt lädt interessierte Eigentümer für Donnerstag,
den 27. August, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Veranstaltungszentrum der Sparkasse ein.

Im Rahmen des Förderprogramms können sich Hauseigentümer darüber hinaus kostenlos durch die Quartiersarchitektin beraten lassen. Diese Erstberatung umfasst die wichtigen Punkte des möglichen Erneuerungsbedarfs, der energetischen Sanierung, des barrierefreien Umbaus und der öffentlichen Fördermittel.

www.stadt-wetter.de

Fördergelder gibt es allzu oft direkt vor der Haustür.

Ob mit stadteigenen Programmen, im Rahmen von Dorf- und Stadterneuerung oder über Quartiersförderungen: Bundesweit gibt es über 680 Zuschuss-Förderungen für Hofräume und Außenanlagen, über 600 davon stellen die Städte und Gemeinden. Zudem gibt es über 970 Fassadenprogramme, ebenfalls allesamt Zuschuss-Förderungen. Auch hier kommt mit über 900 Förderungen die Mehrzahl der Programme von den Kommunen selbst.

Den passenden Zuschuss fürs eigene Haus findet man schnell und einfach unter www.foerderdata.de. Die kostenlose Förderauskunft informiert über alle aktuellen Bau- und Modernisierungsförderungen vom Bund, von den Ländern, Landkreisen, Bezirken, Kommunen und Energieversorgern.

 

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Hannover informiert WEG über ihre Modernisierungs- und Fördermöglichkeiten

24. August 2015

Hausverwalter und Wohneigentümergemeinschaften in und um Hannover aufgepasst: Wer sein Mehrfamilienhaus für die Zukunft rüsten will, aber nicht weiß wie er es am Besten angehen kann, sollte sich den 4. September oder den 13. November vormerken.

Unter dem Titel Erfolgreich für die Zukunft sanieren – energetische Modernisierung von Mehrfamilienhäusern in Wohnungseigentümer-Gemeinschaften wird darüber informiert und diskutiert. Die Veranstaltungen finden in Kooperation des BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Niedersachsen/Bremen e.V. und der Landeshauptstadt Hannover und mit Unterstützung von proKlima und der Klimaschutzagentur Region Hannover statt.

Termine:

Freitag, den 4. September 2015
Freitag, den 13. November 2015
Zeit: 14 bis 17 Uhr
Ort: Gobelinsaal, Neues Rathauss, Trammplatz 2
Einladung als PDF-Download

Modernisieren als Wohneeigentümergemeinschaft

Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEG) haben nach wie vor einige Hürden zu überwinden, um die energetische Modernisierungen ihrer Gebäude konsequent umzusetzen. Dabei geht es nicht nur darum, sich einig zu werden. Häufig fehlt es den Beiräten der Gemeinschaften und den Hausverwaltungen an Informationen, guten Beispielen und konkreten Hilfestellungen für die Umsetzung oder über die Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung.

Fördergelder des enercity-Fonds proKlima

Der enercity-Fonds proKlima unterstützt die Einsparung von Heizenergie und Strom in der Region Hannover mit Know-how und Zuschüssen. Das jährliche Fondsvolumen von aktuell rund 4,4 Millionen Euro wird von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze sowie den Stadtwerken Hannover AG (enercity) finanziert. www.proklima-hannover.de

Kostenlose Online-Förderauskunft

Wer Fördermöglichkeiten für sein Haus sucht, bekommt jederzeit online Hilfe. Die Fördermitteldatenbank www.foerderdata.de informiert Hauseigentümer kostenlos, über ihre Fördermöglichkeiten zum Bauen und Modernisieren. Mit Eingabe weniger Daten zum Haus und zur geplanten Maßnahmen, werden zutreffende Zuschussprogramme und Förderkredite samt aller wichtiger Informationen zu Fördervoraussetzungen, Art und Höhe der Förderung und zur Antragstellung aufgezeigt.

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Fördergelder für denkmalgeschützte Häuser

18. August 2015

Eigentümer von denkmalgeschützten Häusern müssen für den Erhalt oftmals mehr investieren. Mehr Zeit etwa für Absprachen mit dem Denkmalamt, mehr Aufwand für individuelle Detaillösungen und unterm Strich vor Allem mehr Geld. Dafür gibt es allerdings auch Unterstützung in Form von Fördergeldern, und das nicht nur vom Staat.

Mit Abschreibung Steuern sparen

Selbstnutzer können die Sanierungskosten 10 Jahre lang mit jeweils 9 % vom zu versteuernden Einkommen absetzten. Betragen die Sanierungskosten beispielsweise 100.000,- Euro, verringert sich das zu versteuernde Einkommen jedes Jahr um 9.000,- Euro.

Eigentümer, die das Gebäude nicht selbst nutzen, können die Modernisierungskosten 8 Jahre lang zu 9 % und weitere 4 Jahren mit jeweils 7 % steuerlich geltend machen. Auch die Anschaffungskosten können von der Steuer abgesetzt werden. Die Abschreibung beträgt für ein Haus bis Baujahr 1924 über 40 Jahre lang 2,5 %, für ein Denkmal ab  Baujahr 1925 über 50 Jahre lang 2 %.

KfW-Förderungen fürs Denkmal

Die energetische Sanierung von Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz ist nicht immer vollständig mit den Denkmalschutzauflagen zu vereinbaren. Die KfW räumt Denkmal-Eigentümern deshalb einen Bonus ein und erleichtert die Fördervoraussetzungen. Die vereinfachten technischen Mindestanforderungen gelten für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal und bei ausgewählten Einzelmaßnahmen. Hier können grundsätzlich die üblichen Modernisierungsprogramme genutzt werden.

Programm „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss

  • Zuschuss von 15,0 %, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit,
    für selbst genutztes Wohneigentum

Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit

  • Modernisierungskredit von bis zu 50.000,- € für Einzelmaßnahmen
  • Zinssatz derzeit 0,75 %; 10-jährige Zinsbindung
  • Tilgungszuschuss von 7,5 % der Darlehenssumme, bis zu 12.500,- Euro für jede Wohneinheit
  • Kredit von bis zu 100.000,- € für ein KfW-Effizienzhaus Denkmal
  • Zinssatz derzeit 0,75 %; 10-jährige Zinsbindung
  • Tilgungszuschuss von 12,5 % der Darlehenssumme, bis zu 12.500,- Euro für jede Wohneinheit

KfW-Effizienzhaus Denkmal

Beim Förder-Standard KfW-Effizienzhaus Denkmal darf der Jahres-Primärenergiebedarf 160 % und der Transmissionswärmeverlust 175 % des errechneten Wertes für das entsprechende Referenzgebäude nach Energieeinsparverordnung (EnEV) betragen.
Sind die gestalterischen Auflagen zum Erhalt des Gebäudes so umfangreich, dass auch diese Zielwerte nicht erreicht werden können, ist eine Förderung gegebenenfalls trotzdem möglich.
Bestätigt beispielsweise ein Sachverständiger, dass aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes die Erneuerung von Fenstern nur durch die Ertüchtigung oder den Austausch nach den geforderten U W -Werten nicht möglich ist, können Fenster z.B. durch Neuverglasung, Überarbeitung der Rahmen, Herstellung von Gang- und Schließbarkeit sowie Verbesserung der Fugendichtheit und der Schlagregendichtheit oder durch Austausch mit schlechterem U -Wert gefördert werden. Mehr Infos zur KfW-Förderung für denkmalgeschützte Häuser unter: www.kfw.de

Weitere Förderungen von Land, Kreis, Stadt oder Gemeinde

Eigentümer eines denkmalgeschützten Hauses finden passende Förderprogramme einfach und schnell über die kostenlose Förderauskunft unter foerderdata.de/foerdermittel-suche. Dazu bei „Was haben Sie vor” die geplanten Maßnahmen auswählen und unter „Wärmedämmung, Fassade, Dach & Fenster” ein Häkchen bei Denkmalschutz setzen.

Beteiligung an den Mehraufwendungen

Viele der Förderung erfolgen durch Beteiligung an den so genannten Mehraufwendungen. Also an den Kosten, die im Vergleich zu normalen Häusern durch die erhöhten Denkmalschutzauflagen dazu kommen.

So auch in Thüringen. Für die Erhaltung seiner Kulturdenkmale gewährt der Freistaat Fördermittel. Förderfähig sind die denkmalpflegerischen Mehraufwendungen von Maßnahmen zur Substanzerhaltung, gefördert wir als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Detaillierte Angaben zu Verfahren und Denkmalförderrichtlinie gibt es unter: www.thueringen.de/th1/tsk/kultur/foerderung/denkmalpflege/index.aspx

Doppelförderung wird ausgeschlossen

Fördergelder werden bei der steuerlichen Berücksichtigung von den Modernisierungskosten abgezogen. Ebenfalls gut zu wissen: Die Förderungen von Städten und Gemeinden wird mitunter im Einzelfall entschieden. Hier lohnt sich ein Besuch im Rathaus!

 

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BAFA veröffentlicht die Anzahl der gestellten Anträge

13. August 2015

Das BAFA zahlt die staatlichen Zuschüsse des Marktanreizprogramms aus. Auf Antrag bekommen Hauseigentümer beim Austausch ihrer alten Heizung durch eine neue Heizung: Eine Solarthermieanlage, eine energieeffiziente Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung einen Zuschuss. Die Zuschuss-Beträge sollen den finanziellen Mehraufwand beim Umstieg auf erneuerbare Energien minimieren.

Zum April 2015 wurden die Förderbeträge kräftig erhöht. Das schlägt sich nun auch in den Antragszahlen nieder.

Von Januar bis Juli 2015 gingen insgesamt über 31.700 Anträge beim BAFA ein. Ca. 12.500 davon wurden für Solarthermieanlagen gestellt, ca. 11.800 Anträge für Biomasseheizungen wie Pelletkessel, ca. 7.400 Anträge für Wärmepumpen.

Quelle: BAFA

Quelle: BAFA

Wärmepumpen legten im Vergleich zum Vorjahr ordentlich zu.

Wurden von Januar 2014 bis Juli 2014 Zuschüsse für ca. 3.100 Wärmepumpen gestellt, hat sich die Anzahl der Anträge in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Wärmepumpen werden in Bestandsbauten und über die Innovationsförderung auch im Neubau gefördert.

Wird eine Wärmepumpe in einem Neubau errichtet, die eine hohe Jahresarbeitszahl aufweist oder eine verbesserte Systemeffizienz nach den BAFA-Kriterien besitzt, dann kann dafür ein Förderantrag gestellt werden. Hier gelten die Basisfördersätze des Gebäudebestandes.

Mehr zur Förderung von Wärmepumpen
Mehr zur BAFA-Antragsstatistik

Es gibt nicht nur staatliche Förderprogramme.

Auch Länder, Städte und Gemeinden belohnen den Umstieg auf eine Ökoheizung mit einem Zuschuss. Mitunter können BAFA Zuschuss und regionaler Zuschuss kombiniert werden. Passende Zuschüsse findet man jederzeit online unter foerderdata.de/foerdermittel-suche.

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Energieberater sichert die gewünschte Energieeinsparung und die möglichen Fördergelder

12. August 2015

KfW-Förderung nur mit Energieberater

Die Förderung für energieeffiziente Neubau- und Sanierungsmaßnahmen am Haus stellt die KfW nur bereit, wenn ein Sachverständiger (Energieberater) eingebunden wird. Ohne Energieberater keine Förderung. Das klingt erstmal „hart“, hat aber seine Gründe. Ein Energieberater unterstützt den Bauherren im Rahmen der Planung, Antragstellung und Durchführung eines geförderten Vorhabens mit fundierter Fachplanung und qualifizierter Begleitung bei der Umsetzung.
Damit stellt nicht nur die KfW sicher, dass die förderrelevanten und technischen Mindestanforderungen eingehalten werden. Auch der Bauherr ist so auf der sicheren Seite. Denn die richtige Planung und mangelfreie Ausführung sichert nicht nur das Erreichen der angestrebten Energieeinsparung, sondern verhindert zugleich Mängel oder Schäden und spart damit verbundene Mehrkosten.

Höhere Anforderungen aus gutem Grund

Zwar sind Planer und Bauausführende nach dem Werkvertragsrecht generell verpflichtet, die anerkannten Regeln der Technik zu beachten und ein mängelfreies Werk abzuliefern. Dennoch stellt die KfW besondere Qualitätsanforderungen, z.B. um bei Wärmedämmarbeiten insbesondere Schimmel und Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.
Grund dafür:  Zwei Drittel aller Fälle von Schimmelpilzbildung in wärmegedämmten Gebäuden ist entweder auf Planungsfehler bei der Bewertung von Wärmebrücken oder auf Ausführungsfehler (zum Beispiel mangelhafte Abdichtungen und Baufeuchte) zurückzuführen. Die Aufgabe des Sachverständigen ist es, genau diese Schäden zu verhindern. So ist beim KfW-Effizienzhaus eine spezielle Detailplanung zum Luftdichtheitskonzept der Gebäudehülle und zum Lüftungskonzept zu erbringen. Bei Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zur Dämmung von Bauteilen ist zudem prinzipiell auf eine wärmebrückenminimierte Ausführung und Luftdichtheit zu achten.

Energieberater ist nicht gleich Energieberater

Von der KfW anerkannte Sachverständige sind die in der Expertenliste unter www.energie-effizienz-experten.de in den Kategorien für „Energieeffizient Bauen und Sanieren” eingetragen. Auch das Deutsche Energieberater-Netzwerk (http://onlineberatung.den-ev.de/berater.html) stellt bundesweit über 700 neutrale Energiefachleute. Ein Großteil davon ist bei der KfW gelistet. Hauseigentümer profitieren hier von Erfahrungsaustausch und Kooperation unter den Mitgliedern und im Bedarfsfall dem Fachmann für verschiedene Spezialgebiete wie etwa einem versierten BHKW- oder Passivhausplaner.

Mehr Infos unter: www.kfw.de

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Energieaudits für Unternehmen

5. August 2015

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“

Bis Ende 2015 müssen allein in Rheinland-Pfalz rund 700 Unternehmen erstmals ein Energieaudit durchführen. Grund dafür: Das novellierte Energiedienstleistungsgesetz. Dazu informiert die Energieagentur Rheinland-Pfalz in ihrer aktuellen Presseinformation.

Das neue Energiedienstleistungsgesetz verpflichtet alle Institutionen, die am Geschäftsleben teilnehmen, zur Durchführung von regelmäßigen Energieaudits. Das Gesetz gilt unabhängig von der Branche oder von einer Gewinnerzielungsabsicht. Ausnahmen gelten nur für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie für Unternehmen mit gültigem zertifiziertem Energiemanagementsystem oder validiertem Umweltmanagementsystem nach EMAS.

Während der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ vom 11. bis 19. September 2015 bieten verschiedene Akteure Veranstaltungen zu dem neugefassten Energiedienstleistungsgesetz an. Thema sind zum einen Energieaudit und Energiemanagement und zum anderen Energiemanagementsysteme und Stromsteuer-Rückerstattung.

Informationen zu den Veranstaltungen sind im Programmheft der Aktionswoche unter www.energieagentur.rlp.de/veranstaltungen/aktionswoche/ abrufbar sowie im Online-Veranstaltungskalender mit Suchfunktion nach Datum und Region unter aktionswochenkalender.energieagentur.rlp.de/ verfügbar.

Mit einem aktuellen Faktenpapier informiert die Energieagentur Rheinland-Pfalz zu den verpflichtenden Energieaudits für Unternehmen unter: www.energieagentur.rlp.de/energiewende/wirtschaftliche-rechtliche-aspekte/

Eine Aktionswoche nicht nur für Unternehmen

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz bietet mit der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ Kommunen, Unternehmen, Bürgern und weiteren Institutionen einmal im Jahr die Möglichkeit, ihre Erfolgsprojekte aus den Themengebieten Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In diesem Jahr findet die Aktionswoche vom 11. bis 19. September 2015 zum dritten Mal an vielen Orten in ganz Rheinland-Pfalz statt: Über 120 Veranstaltungen warten auf die Besucher.

 

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forsa-Umfrage zum geplanten Heizungslabel

3. August 2015

Heizungslabel

obs/Zukunft ERDGAS e. V. / Thinkstock

Das neue Heizungslabel führt zu erhöhtem Beratungsbedarf

Jüngst hat die Verbraucherzentrale NRW das zum September geplante EU-Energieeffizienzlabel für neue Heizungen als „für Verbraucher wenig hilfreich” kritisiert. Dies bestätigen nun auch aktuelle Zahlen einer forsa-Umfrage im Auftrag von Zukunft ERDGAS. In einer repräsentativen Befragung hat das Institut forsa ermittelt, was Verbraucher unter einer „guten Effizienzklasse” bei Heizungen verstehen. [Mehrlesen →]

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KfW stockt ihr Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ auf

30. Juli 2015

Sommerloch? Nicht bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Förderbank verbessert eines der wichtigsten Förderprogramme für Hauseigentümer: Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“. Stichtag für die Programmänderung ist der 1. August 2015.

Mehr Wohngebäude sind nun förderfähig: 
Ab August 2015 kann auch für jüngere Gebäude mit Bauantrag bis zum 31.01.2002 eine Förderung beantragt werden. Bislang war der Stichtag der 01.01.1995.

Höhere Zuschüsse und Anhebung des Darlehensbetrages: 
Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus werden sowohl die Zuschüsse als auch die Tilgungszuschüsse der Darlehensprogramme um 5 Prozentpunkte angehoben. Zudem erhöht sich der Höchstbetrag für einen KfW-Effizienzhaus-Sanierungskredit auf 100.000,- Euro je Wohneinheit.
Grundsätzlich gilt weiterhin: Je anspruchsvoller der Energieeffizienzstandard des Wohnhauses nach der Sanierung, desto höher fällt die staatliche Förderung über die KfW aus. [Mehrlesen →]

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Sommer, Sonne – ab ins Freibad

29. Juli 2015

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz informiert zur energieeffizienten Sanierung von Schwimmbädern

Sonne, Eis und Schwimmbad – was lange Zeit untrennbar zusammen gehörte, stellt immer mehr Kommunen vor große Probleme. Denn die Energiekosten ihrer Freibäder hinterlassen oftmals ein großes Loch im kommunalen Haushalt, und in einigen Orten sind die Schwimmbäder sogar von der Schließung bedroht.

Nicht das Freibad Rüllberg in der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein. Für sie war ein Workshop der Energieagentur Rheinland-Pfalz zum Thema energieeffizientes Schwimmbad Anlass, ihr in die Jahre gekommenes Rüllbergbad grundlegend energetisch zu sanieren. Die Verbandsgemeinde hat die veraltete Technik und Beckenlandschaft von 1965 bzw. 1968 komplett erneuern lassen. [Mehrlesen →]

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